Hüttenberger Wald

Fichte ist Geschichte

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Hüttenberg(pad). Im Hüttenberger Wald ist die Fichte Geschichte: "Der Fichtenbestand im Gemeindewald ist so gut wie nicht mehr vorhanden", heißt es im Waldwirtschaftsplan 2021, der mit einem Minus von fast 84 000 Euro rechnet. Dieser wurde nun in der Gemeindevertretung angenommen.

6700 Festmeter Fichte wurden 2020 gefällt, allesamt Schadholz. Zudem kam durch die Corona-Pandemie der Exportmarkt für Fichtenstammholz zum Erliegen. Mittlerweile sei der Handel wieder aufgenommen worden. Doch auch beim Laubholz gibt es immer mehr Schäden. 2021 sollen 6200 Festmeter gefällt werden, zudem 20 000 neue Bäume gepflanzt werden.

Schlechte Nachrichten gab es beim Finanzbericht 2020: Zum 30. September schlägt ein Minus von 885 000 Euro beim ordentlichen Ergebnis zu Buche. Bürgermeister Christof Heller sagte, dass danach die Gewerbesteuerkompensationszahlung eingegangen sei. Derzeit habe man ein Defizit von 523 000 Euro.

Volker Breustedt (SPD) fragte nach, ob die Gemeinde sich für Coronafälle in den Kindertagesstätten strategisch auf- gestellt habe. Heller sagte: "Wenn wir einen positiven Fall haben, müssen wir schließen. Wir versuchen, das mit dem Gesundheitsamt zu regeln. Nur ist das Amt für uns seit Tagen nicht zu erreichen."

In der weiteren Sitzung wurde beschlossen, dass eine österreichische Firma WLAN in bestimmten öffentlichen Gebäuden einrichten soll.

Ebenfalls wurde beschlossen, im Zuge der Bauarbeiten am Neubaugebiet "Alte Gärtnerei" in Rechtenbach die Weidenhäuser Straße zwischen Hollerstück und "Alte Gärtnerei" zu erneuern.

Im Ortsgericht Hüttenberg wurden Malte Jung, Thorsten Bernhardt und Christoph Jung als Ortsgerichtsschöffen dem Amtsgericht vorgeschlagen. Eckhard Geißler soll neuer Ortsgerichtsvorsteher werden.

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