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Die Feuerwehrfrauen und der volle Einsatz für den guten Zweck

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Wer bei der Freiwilligen Feuerwehr ist, der hat keine Angst davor, sich schmutzig zu machen: Mal muss man Schlamm schippen, mal rauchende Feuer bekämpfen, mal mit Sägespänen beim Zerkleinern eines umgestürzten Baumes zurechtkommen. Die Frauen stehen dabei übrigens den Feuerwehrmännern in nichts nach - wie nun die Hüttenberger Feuerwehrfrauen bewiesen. Sie starteten in Frankfurt beim "Muddy Angel Run (Schlammlauf) für Frauen". 10 000 Frauen nahmen teil.

Der Hintergrund: In Deutschland, Österreich und der Schweiz erkranken jährlich über 90 000 Frauen an Brustkrebs. Im Laufe ihres Lebens erkrankt fast jede achte dort lebende Frau an dieser Krankheit. Die besten Präventationsmaßnahmen dagegen sind Aufklärung, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und viel Bewegung. Darauf basiert das Engagement der Veranstalter, die das Motto - Krebs kämpft dreckig, das können wir auch - herausgegeben hat. Bereits 400 000 Euro wurden an Spenden für die Organisation Brustkrebs Deutschland gesammelt. Auf Initiative der Leiterin der Hüttenberger Minifeuerwehr, Anja Spahn, wurde schnell eine Gruppe von aktiven und passiven Feuerwehrfrauen zusammengestellt, die an der Veranstaltung teilnehmen wollte. Mit der Teilnahme wolle man ein Zeichen setzen, so Spahn. (pm/Foto: pm)

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