Waldbrandgefahr

Feuerwehren im Landkreis "gut vorbereitet"

  • vonred Redaktion
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Gießen(pm). Aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit und der geringen Niederschläge hat das Hessische Umweltministerium die erste von zwei Alarmstufen, Alarmstufe A, für die Forstverwaltung in Hessen ausgelöst. Das bedeutet, dass eine hohe Waldbrandgefahr besteht.

"Die Feuerwehren im Landkreis Gießen sind gut auf den Ernstfall eines Waldbrandes vorbereitet", sagt Kreisbrandinspektor Mario Binsch. So hat der Landkreis im Juni neue Waldbrandkarten und zusätzliche Waldbrandschutzausrüstung für rund 35 000 Euro an alle 18 Katastrophenschutz-Löschzüge im Kreisgebiet verteilt. Außerdem ging auch das neue kreisweite Einsatzkonzept zur Waldbrandbekämpfung im Juli an alle Feuerwehren im Landkreis.

"Dennoch braucht es auch die Hilfe der Bürger, um einen Waldbrand zu verhindern", sagt Binsch. So sollte auf den Grillplätzen darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Eine Brandgefahr geht ebenfalls von liegengelassenen Flaschen und Glasscherben, insbesondere aber auch entlang von Straßen durch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen aus.

Zudem wird darum gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkw dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bewuchs stehen, da es durch einen heißen Katalysator oder Auspuff auch zur Selbstentzündung kommen kann. Wer einen Waldbrand bemerkt, sollte unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) informieren.

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