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Feuerwehr gut aufgestellt

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Von: Patrick Dehnhardt

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Hungen (pad). Mit 31 Aktiven ist die Freiwillige Feuerwehr Nonnenroth personell sehr gut aufgestellt. Neun neue Einsatzkräfte kamen aus der Jugendfeuerwehr und als Quereinsteiger hinzu, während zwei Abgänge zu verzeichnen waren - einer allerdings aufgrund Erreichen der Altersgrenze. Entsprechend positiv fiel das Fazit von Wehrführer Stefan Leipold auf der Jahreshauptversammlung aus.

Da die Einsatzabteilung die Hungener Kernstadtwehr tagsüber bei ihren Einsätzen unterstützt, stiegen die Einsatzzahlen enorm an: 2019 rückte Nonnenroth 27-mal aus, 2020 22-mal und 2021-23 mal. Ausgelöste Brandmeldeanlagen, aber auch Verkehrsunfälle bildeten einen Schwerpunkt der Einsatztätigkeit. In Erinnerung ist zudem noch ein Scheunenbrand im September 2019, bei dem das Holzbauwerk am Fuße des Kirchbergs bis auf die Grundmauern niederbrannte.

2019 wurden 12, 2020 keine und 2021 14 Lehrgänge und Seminare besucht. Die Ausbildung fand lange Zeit aufgrund der Pandemielage online statt. Nun freut man sich, wieder in Präsenz üben zu können, was besonders deshalb dringend notwendig ist, da nun ein neues Tragspritzenfahrzeug in Dienst gestellt wird.

Jugendfeuerwehr geschrumpft

Die Jugendfeuerwehr war 2019 noch beim Kreisentscheid erfolgreich und wurde 2020 16. bei der Hessenmeisterschaft, bevor dann zwei Jahre lang nur wenig lief. Die Mitgliederzahl sank aufgrund von Übertritten in die Einsatzabteilung von 16 auf 7. Auch bei der Alters- und Ehrenabteilung sorgte die Pandemie für ruhige Jahre.

Da Jörg Göttsche nicht mehr als stellvertretender Wehrführer kandidierte, wurde Maximilian Bock zu seinem Nachfolger gewählt. Dieser war bislang Jugendwart. Ihm folgt Lukas Momberger im Amt, der dieses bereits vor einigen Jahren schon einmal innehatte, damals aber fortgezogen war. Als Beisitzerin wurde Sina Metzger bestätigt. Neuer Gerätewart ist Jörg Göttsche, nachdem Lukas Schneider überraschend sein Amt niedergelegt hatte. Neuer Sprecher der Alters- und Ehrenabteilung ist Norbert Leipold.

Stadtbrandinspektor Udo Träger erklärte mit Blick auf das neue Feuerwehrauto, dass dieses durch seine Kompaktheit die Kernstadtwehr bei Bränden in der Altstadt ideal unterstützen könne. Er beförderte Moritz Rabanus, Janik Metzger, Justin Hoppe, Noel Hoppe, Florian Göttsche, Jonah Braun, Justin Kronhardt und Max Wirth zu Feuerwehrmännern, Philipp Loos zum Hauptfeuerwehrmann und Maximilian Bock zum Löschmeister.

Bürgermeister Rainer Wengorsch erklärte mit Blick auf den geplanten Gerätehausumbau, dass dieser demnächst in die Realisierungsphase eintreten werde. Ortsvorsteher Werner Leipold dankte für den Einsatz der Ehrenamtlichen.

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