EBF wird zum Jahresende aufgelöst

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2020 wird es die Erschließungs- und Betriebsgesellschaft Fernwald (EBF) nicht mehr geben. Im Dezember hatten Beirat und Gesellschafterversammlung beschlossen, die EBF zum Ende dieses Jahres abzuwickeln. Bürgermeister Stefan Bechthold teilte dies in der Gemeindevertretersitzung mit. Der Zeitpunkt sei jetzt günstig, erklärte er auf Anfrage der Gießener Allgemeinen Zeitung. Die Belastung seien von fast acht Millionen Euro bei seinem Amtsantritt auf weniger als eine Million Euro reduziert worden. Bis auf ein Grundstück habe man alle verkauft. "Die EBF hat in den letzten Jahren sehr erfolgreich gearbeitet", sagte Bechthold.

2020 wird es die Erschließungs- und Betriebsgesellschaft Fernwald (EBF) nicht mehr geben. Im Dezember hatten Beirat und Gesellschafterversammlung beschlossen, die EBF zum Ende dieses Jahres abzuwickeln. Bürgermeister Stefan Bechthold teilte dies in der Gemeindevertretersitzung mit. Der Zeitpunkt sei jetzt günstig, erklärte er auf Anfrage der Gießener Allgemeinen Zeitung. Die Belastung seien von fast acht Millionen Euro bei seinem Amtsantritt auf weniger als eine Million Euro reduziert worden. Bis auf ein Grundstück habe man alle verkauft. "Die EBF hat in den letzten Jahren sehr erfolgreich gearbeitet", sagte Bechthold.

Eine Alternative zur Abwicklung wäre das Erschließen neuer Tätigkeitsfelder gewesen. Doch Beirat und Gesellschafterversammlung hatten sich dagegen entschieden. Ob das verbleibende Grundstück und das Holz-Hack-Schnitzel-Heizwerk, das sich ebenfalls in EBF-Besitz befindet, in Gemeindeeigentum übergehen oder veräußert werden, würden die nächsten Monate zeigen. Wichtig ist Bechthold, dass letztlich möglichst wenige Verbindlichkeiten an der Kommune hängen bleiben.

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