Wenn die Pompfe trifft

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Fernwald (pm). Die "Lahnveilchen" richten am dritten Juli-Wochenende in Albach ein Juggerturnier aus. Bei dem Trendsport handelt es sich um eine Rasensportart, bei der das Ziel ist, einen Ball in einem Mal zu platzieren. Das Turnier auf dem Sportplatz in Albach wird am Samstag, 20. Juli, von 10 bis 19 Uhr sowie am Sonntag, 21. Juli, von 9 bis 17 Uhr ausgetragen.

Die "Lahnveilchen" sind seit 2017 eine Abteilung des TSV Albach 1911, die den noch recht jungen Sport Jugger betreibt. Nun bietet die Abteilung bereits zum vierten Mal das Turnier um den "Lahnveilchen-Cup" auf dem Sportplatz des TSV Albach in der Graudornstraße an. Im vergangenen Jahr fand dort die offene Hessenmeisterschaft mit 24 Mannschaften statt. Geplant ist in diesem Jahr ein Turnier mit 20 Mannschaften aus West- und Süddeutschland. Das Turnier sei einzigartig in der Region.

Jugger ist ein junger, aus Deutschland stammender Trendsport, der inzwischen von einer großen Community weltweit gespielt wird. Es ist ein actionreicher Mannschaftssport, in dem es darum geht, den Jugg (den Spielball) im gegnerischen Mal (Tor) zu platzieren. Zusätzlich tragen vier der fünf Spieler einer Mannschaft eine Pompfe, ein selbstgebautes und mit Schaumstoff gepolstertes Sportgerät. Damit soll das gegnerische Team daran gehindert werden, den Jugg im Tor abzulegen. Wer von einer Pompfe getroffen wurde, muss eine kurze Zeitstrafe absitzen, bevor er wieder in das Spielgeschehen eingreifen darf. Der fünfte Spieler (der Läufer) trägt keine Pompfe, ist dafür der Einzige, der den Jugg tragen darf.

Turniere finden ohne Schiedsrichter statt und die Teams sind grundsätzlich geschlechtergemischt. Treffer müssen eigenständig angezeigt und die Zeitstrafe gezählt werden. Die Schnelligkeit des Spiels sorgt für einen großen Schauwert und bietet somit auch dem Zuschauer besonderen Spaß.

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