Gemeindevertretersitzung

Wenig neue Fakten zu Bauvorhaben an Schulen

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Fernwald (ti). Fakten zu den geplanten Neu- bzw. Umbauvorhaben an Fernwalds Grundschulen, präsentiert von einem Vertreter des Landkreises - das hatten die Freien Wähler im Sommer per Antrag in der Gemeindevertretung gefordert. Im Bauausschuss am Dienstagabend nun stand die zuständige Dezernentin Dr. Christiane Schmahl Rede und Antwort. Allerdings hatte sie nur wenig Neues zu berichten.

Immerhin, dass das Grundstück der Gemeinde, auf dem der Landkreis zu bauen beabsichtigt, im Rahmen eines Erbpachtvertrages letzteren übergehen soll, schien für einige neu zu sein. Beschlossene Sache allerdings ist das noch nicht, weder auf Kreis- noch auf Gemeindeebene. Einen Euro pro Monat wird der Landkreis der Kommune über 99 Jahre zahlen, außerdem die derzeit noch auf dem Areal befindlichen Hochbehälter auf eigene Kosten abreißen und zusätzliche Parkplätze in Angrenzung an den Neubau schaffen. Dieser wird - entgegen früherer Ideen und auf Wunsch der Eltern - nicht direkt an der Grundstücksgrenze entstehen, sondern weiter hinten. Ziel ist es, zwischen den Gebäuden einen möglichst großen Schulhof zu schaffen.

Baubeginn in Annerod: 2021

Im Erdgeschoss des Neubaus - und das war tatsächlich neu - sollen künftig Mensa, Betreuungsräume und Büros untergebracht sein, im ersten Stock Klassen- und Differenzierungsräume. Die alten Gebäude bleiben stehen. Auch der Pavillon, über dessen Abriss man beim Schulträger nachgedacht hatte. Aber: "Wir wissen nicht, wie sich die Schülerzahlen entwickeln werden", so Schmahl. Aktuell sei jedoch geplant, dort keine Klassenräume, sondern Lehrmittel und anderes unterzubringen.

Die Anbindung an die Schule soll künftig nicht über die Platte, sondern über den Kirschenberg erfolgen.

Die nächsten Schritte sind laut Bau- und Schuldezernentin die Beschlüsse über den Erbpachtvertrag auf Kreis- und Gemeindeebene. Außerdem muss ein Architekturbüro gesucht und mit den Planungen beauftragt werden. Denn: Bisher gibt es lediglich Vorentwürfe, die in der Kreisverwaltung erarbeitet wurden. Im Frühjahr 2021 soll das Bauvorhaben beginnen. Bis zur Fertigstellung wird es laut Schmahl ein bis anderthalb Jahre dauern.

Was die Erweiterung der Grundschule in Steinbach angeht - die wird frühestens in fünf Jahren umgesetzt, weshalb es dazu überhaupt nichts Neues zu berichten gab. Schmahl unterstrich dann auch: "Für 2024 geplante Maßnahmen werden bei uns momentan noch nicht bearbeitet."

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