Warten auf den Kreisel

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Fernwald (pm). Aktuelle Informationen zum Stand der Umbauarbeiten an der ehemaligen neuapostolischen Kirche in Annerod fordert die CDU-Fraktion in einem Berichtsantrag zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am 3. September vom Gemeindevorstand ein. Das ehemalige Kirchengebäude wurde durch die Gemeinde erworben und wird - wie berichtet - derzeit zu einer zweigruppigen Kita umgebaut.

"Wir möchten wissen, ob der Umbau tatsächlich noch in diesem Jahr abgeschlossen wird und die zweigruppige Kita in Betrieb gehen kann", erläutert Fraktionsvorsitzender Mark Reitmeier. In diesem Zusammenhang sei es auch wichtig zu erfahren, ob die Gemeinde allen anspruchsberechtigten Kindern einen Betreuungsplatz zu Beginn des Schul- bzw. Kindergartenjahres zur Verfügung stellen konnte. Bürgermeister Stefan Bechthold habe vor den Sommerferien angekündigt, eine Zwischenlösung für Anneröder Kinder in der Kita Albach zu organisieren.

Auch die geplante Errichtung eines Kreisverkehrs an der Großen-Busecker Straße in Höhe des Neubau- und des Gewerbegebietes Annerod steht im Fokus des Berichtsantrages: "Es wurde mehrfach betont, wie wichtig dieser Kreisel für die weitere Entwicklung der kommenden Bauvorhaben, insbesondere Lebensmittelmarkt und Kita, ist", teilt Fraktionsmitglied Matthias Klose mit. So interessierte, wann die Errichtung des Kreisels realisiert werden wird. Hierzu fordere die Union Aufklärung durch den Bürgermeister.

Ungewissheit zu Sonderfläche

Für den geplanten Norma-Markt an der Großen-Busecker Straße werde eine Verkaufsfläche von 1200 Quadratmetern benötigt. Deshalb musste die Gemeindevertretung hierzu die Genehmigung einer Sonderfläche (SO) für diese Größe beim Regierungspräsidium beantragen. "Dafür wurde eigens eine Sondersitzung der Gemeindevertretung einberufen und mit der hohen Dringlichkeit begründet. Da ist es sicher berechtigt, wenn zum Fortgang und zu den Erfolgsaussichten dieses Vorhabens ein Sachstandsbericht gefordert wird", so stellvertretender Fraktionsvorsitzender Frank Stein.

Sein Kollege Jan-Eric Walb ergänzt: "Sowohl von Vertretern des Bauträgers Firma Kropp als auch von Bürgermeister Bechthold wurde mehrfach betont, dass der Bau des Lebensmittelmarktes und des Kindergartens nur in einem Gesamtprojekt erfolgen wird. Vor diesem Hintergrund steht die Genehmigung der SO-Fläche in direktem Zusammenhang mit dem Bau des für die Zukunft dringend benötigten Kindergartens." Die CDU möchte deshalb auch wissen, was geschehe, wenn diese SO-Fläche nicht genehmigt werde - bisher seien Gemeinden von der Größe Fernwalds regionalplanerisch maximal 800 Quadratmeter Verkaufsfläche zugestanden - ob es da einen "Plan B" gebe?

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