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Der vierte und letzte Abschnitt des Baugebiets "Jägersplatt" sieht sieben Mehrfamilienhäuser vor. Die Einfamilienhäuser gehören zur dritten Bauphase. GRAFIK: PM

Vierter und letzter Abschnitt

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Fernwald(con). Nach über acht Jahren Bauzeit nähert sich die Entwicklung des Baugebiets "Jägersplatt" in Annerod langsam seinem Ende: Am Montag unterzeichneten Bürgermeister Stefan Bechthold, der erste Beigeordnete der Gemeinde Fernwald, Kurt Klingelhöfer, sowie die Geschäftsführer Michael Lotz und Christian Maruschka von der Firma Franz & Lotz Wohn- und Systembauträger aus Allendorf/Lumda, die als Investor tätig ist, den städtebaulichen Vertrag für den vierten und damit letzten Abschnitt des Baugebiets. "Hiermit schließt sich städtebaulich ein Kreis, und es wir ein würdiger Abschluss des ganzen Gebiets werden", erklärte Bechthold. Entwickelt wird das Gebiet von der IMAXX - diese will möglichst noch im Herbst mit der Erschließung beginnen. Wenn dann das Wetter mitspielt, könnten die Bauarbeiten für die Wohngebäude im zweiten Quartal 2021 losgehen. "

Wir rechnen mit einer Bauzeit von rund drei Jahren - die ersten Wohnungen werden vermutlich nach 1,5 Jahren bezugsfertig sein", sagte Lotz über die Planungen.

64 Wohneinheiten

Auf der rund einen Hektar großen Fläche werden sieben Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 64 Wohneinheiten entstehen. Bei den Wohnungsgrößen werden zwischen 40 und 100 Quadratmetern geplant (Zwei- bis Vier- Zimmer-Wohnungen). Die Gebäude werden alle möglichst barrierefrei errichtet. Neben den Wohnhäusern will der Investor in dem Gebiet auch einen Kinderspielplatz errichten. Daneben sind Ladestationen für E-Autos vorgesehen, und die Hausdächer werden für eine eventuelle Nutzung von Fotovoltaikanlagen vorbereitet. Die Gesamtplanung sieht zudem zahlreiche Grünflächen vor, und auch die Hausdächer sollen als dauerhafte begrünte Flachdächer angelegt werden. Die Gesamtinvestition liegt bei rund 16 Millionen Euro. "Uns war wichtig, dass hier das Gesamtensemble ansprechend ist", erklärten Jochen Ahl und Andreas Lenzer von der Firma IMAXX. "Wir arbeiten hier seit acht Jahren, und auch den Kunden ist es wichtig, dass der zukünftige Eingang zum Wohngebiet entsprechend aussieht und auch nach Annerod passt".

Daneben steht auch der Bau eines Kreisverkehrsplatzes am Busecker Weg bereits gewissermaßen in den Startlöchern: Der Kreisel wird als Verbindung zum Baugebiet eingerichtet - der Auftrag ist bereits ausgeschrieben.

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