Vertrauensbeweis für Jens Richmann

Großer Vertrauensbeweis für Jens Richmann: Einstimmig wurde der Gemeindebrandinspektor am Samstag in der Jahreshauptversammlung der Fernwalder Feuerwehr im Amt bestätigt. Der Ablauf des Abends in der Fernwaldhalle und die Äußerungen der Verantwortlichen lassen den Schluss zu, dass man das Thema "Albach" abgehakt hat und wieder zur normalen Feuerwehrarbeit zurückgekehrt ist.

Großer Vertrauensbeweis für Jens Richmann: Einstimmig wurde der Gemeindebrandinspektor am Samstag in der Jahreshauptversammlung der Fernwalder Feuerwehr im Amt bestätigt. Der Ablauf des Abends in der Fernwaldhalle und die Äußerungen der Verantwortlichen lassen den Schluss zu, dass man das Thema "Albach" abgehakt hat und wieder zur normalen Feuerwehrarbeit zurückgekehrt ist.

Bürgermeister Stefan Bechthold konnte Marc Balser und Sascha Mannke zu Brandmeistern und Tobias Hennemuth zu Hauptbrandmeistern befördern. Für ihren langjährigen und pflichtgetreuen Dienst in der Fernwalder Feuerwehr wurden Melanie Brück für zehn Jahre, Marco Bald, Thorsten Jäger und Sven Pausch für 20 Jahre sowie Gerold Pfeiffer für 40 Jahre mit einer Anerkennungsprämie geehrt. Sascha Haas und Mark Reitmeier wurden für 25jährige aktive Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande ausgezeichnet. Thomas Gerhard erhielt aus der Hand des Vorstandsmitgliedes des Kreisfeuerwehrverbandes Stefan Becker das Ehrenzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes Hessen-Darmstadt in Silber.

In seinem Bericht ging Gemeindebrandinspektor Jens Richmann auch auf die Schließung des Feuerwehrstandortes Albach ein, die er als konsequent und alternativlos bezeichnete. Erfreulicherweise sei in den Einsatzabteilungen spürbar Ruhe eingekehrt. Der Brandschutz in Albach sei jederzeit vollumfänglich sichergestellt gewesen und sei es auch in Zukunft. Die vom Gesetz geforderte Hilfsfrist sei in der gesamten Ortslage eingehalten worden, so Richmann. Die Auswertung der Einsatzberichte bestätige nicht nur die Einhaltung der Fristen sondern auch, dass fast regelmäßig die Feuerwehr tagsüber in Zugstärke, also mit 22 Einsatzkräften, bereit stand. Das suche im Landkreis Gießen seinesgleichen. Im vergangenen Jahr hat es 141 Alarmierungen mit 282 Gesamteinsatzstunden gegeben, davon 73 für Annerod und 68 für Steinbach. Man habe 34 Personen geholfen, ein Verkehrsopfer sei leider an der Unfallstelle verstorben.

Den 104 Mitgliedern der Einsatzabteilungen bescheinigte der GBI einen guten Ausbildungsstand und großes Engagement. Das zeige sich auch bei der Zahl der Atemschutzgeräteträgen von derzeit 48. Unterstützt werden die Einsatzabteilungen durch zwölf Mitglieder der Tagesfeuerwehr in Annerod. "Die Einwohner in Fernwald können sich sicher fühlen", sagte Richmann.

Mit Ausnahme des Digitalfunks bezeichnete der GBI Geräte, Technik und Ausrüstung als gut. Er lobte das Engagement der Einsatzkräfte, die sich in ihrer Freizeit sehr schnell mit dem neuen Staffellöschfahrzeug vertraut gemacht hätten. Der Digitalfunk sei der "wunde Punkt", aber hier hoffe er, dass man bis zum Ende dieses Jahres weiter sei. An größeren Investitionen seien für die nächsten beiden Jahre Ersatz des Einsatzleitwagens und des Löschgruppenfahrzeugs in Annerod durch ein modernes Kats 10/6 im Rahmen der Landesbeschaffung für den Katastrophenschutz vorgesehen.

Gemeindejugendfeuerwehrwart Sascha Haas berichtete positiv über die Entwicklung der Kinder- und Jugendfeuerwehr in Fernwald mit insgesamt etwa 60 Mädchen und Jungen, die mit Begeisterung bei der Sache seien. Grußworte sprachen Bürgermeister Stefan Bechthold, Kreisbrandmeister Bodo Schäfer und Stefan Becker vom Kreisfeuerwehrverband.

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