Verstärkt die Stimme eingesetzt

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Immer wieder gerne gesehen und gehört in Buseck ist das Blasorchester der TSG Steinbach. Es gestaltet traditionell gemeinsam mit den "Spielleuten der Busecker Schlossremise" das Neujahrskonzert der Gemeinde, spielte jüngst über sechs Stunden lang auf der Ersatz-Kirmes in Alten-Buseck zum Jubiläum der dortigen Jagdgenossen und gastierte nun erneut bei "Musik im Park".

Immer wieder gerne gesehen und gehört in Buseck ist das Blasorchester der TSG Steinbach. Es gestaltet traditionell gemeinsam mit den "Spielleuten der Busecker Schlossremise" das Neujahrskonzert der Gemeinde, spielte jüngst über sechs Stunden lang auf der Ersatz-Kirmes in Alten-Buseck zum Jubiläum der dortigen Jagdgenossen und gastierte nun erneut bei "Musik im Park".

"Wir müssen aufpassen, dass wir hier nicht eingemeindet werden", scherzte Carsten Schäfer. Dies vielleicht auch mit Blick auf Bürgermeister Dirk Haas, den es ja vor 26 Jahren von Steinbach nach Großen-Buseck gezogen hatte. Im Plauderton führte Schäfer durch das Programm, man sah ihn aber auch als Posaunist und Sänger in Aktion.

Kapellmeister Alexander Fischer (aufgewachsen in Großen-Buseck) hatte ein abwechslungsreiches Repertoire zusammengestellt. Bei "Fürstenfeld" (I will wieder hoam) griff auch er zum Mikrofon und sang gemeinsam mit Schäfer und Katharina Döring (sonst an der Trompete) den bayrischen Gassenhauer der Gruppe STS.

Schwungvolle Polka

Mit "Hulapalu" und "Dorfkind" gab Marcel Fischer einen kleinen Vorgeschmack auf die bevorstehende Großen-Busecker Kirmes mit den FireBeazz und den Dorfrockern. Der "Police Academy March" hingegen diente als "Vorschau" auf das nächste Neujahrskonzert des TSG-Blasorchesters. Hier soll es laut Schäfer nämlich um das Gute und Böse, um Schurken und Helden gehen.

Kein Blasorchester-Auftritt ohne eine schwungvolle Polka: Mit dem Stück "Ein halbes Jahrhundert" und der Prager Polka haben die Musiker auch diese Erwartung erfüllt. Apropos Erwartung: Natürlich wurde das Orchester auch im Bezug auf das musikalische Niveau den Erwartungen der Gäste gerecht. Zwölf von 18 Titeln wurden von Gesang begleitet und passten perfekt zum Ambiente im Grünen und unter blauem Himmel. Auf den ersten Blick meint man es zwar nicht, aber 180 Gäste, gut verteilt unter den Blätterdächern der Bäume, hatten sich eingefunden. Mit viel Applaus dankten sie für die facettenreichen Musikdarbietungen.

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