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Verlässliche Hilfe für Diakoniestation

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Von: red Redaktion

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Fernwald (pm). Zur Mitgliederversammlung hatte der Förderverein Fernwald der Diakoniestation Fernwald-Pohlheim kürzlich ins Bürgerhaus Annerod eingeladen. Vorsitzender Bernd Pitz berichtete, dass im Jahr 2020 wegen der Corona-Pandemie lediglich eine Vorstandssitzung abgehalten worden sei. Mit den dort beschlossenen Kostenzusagen konnte beispielsweise eine Stelle im Freiwilligen Sozialen Jahr mitfinanziert werden.

Der Geschäftsführer der Diakoniestation, Markus Bernhardt, berichtete über die Arbeit der Station. Man sei gut durch die Krise gekommen. Die Tätigkeit der Mitarbeitenden erstrecke sich über Pflege, Hauswirtschaft und Betreuung. Zudem würden Beratungsgespräche für Pflegegeldempfänger geführt. Insgesamt komme die Station auf jährlich rund 50 000 Einsätze. Bernhardt wies darauf hin, dass eine hohe Anzahl von Fachpflegekräften eingesetzt werde und sich hierdurch die gute Qualität der Pflege durch die Station zeige. Zukünftig solle die Fahrzeugflotte auf E-Autos umgestellt werden, jedoch müssten hierzu noch die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden. Förderprogramme werde man im Blick behalten. Die Station sei auch weiterhin auf die Unterstützung durch die Fördervereine angewiesen, dafür gelte Dank.

Dr. Hartmut Klein, der Vorsitzende des Trägervereins, berichtete über geplante finanzielle Einsparungen der Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Deshalb sei es besonders wichtig, dass die Fördervereine die Diakoniestation weiter unterstützten.

447 Mitglieder

Zurück zum Förderverein. Im Oktober 2020 war es kurz vor dem Lockdown noch gelungen, eine Mitgliederversammlung abzuhalten. Seinerzeit waren Pitz als neuer Vorsitzender und Claudia Becker-Riedl als neue stellvertretende Vorsitzende gewählt worden. Neu im Vorstand sind seit 2020 Gudrun Gerlach, Gabi Krauskopf und Gisela Papstein als Beisitzerinnen. Die Mitarbeitenden der Station freuten sich vor Ostern über gebackene Osterhasen und Ostereier, die Becker-Riedl überbrachte. Im November überreichte der Vorsitzende einen Korb Weckmänner an die Belegschaft. »Beide Aktionen kamen gut an«, vermeldete Pitz.

Kassenwart Siegfried Jäkel berichtete über die Finanzen. Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Die Volksbank Mittelhessen und die Sparkasse Gießen unterstützen den Verein schon seit Jahren. Die Kassenlage ist gut. Das Durchschnittsalter der 447 Mitglieder betrug 72 Jahre. Jäkel wies darauf hin, dass es schwierig sei, neue Mitglieder zu gewinnen. Zur Information über den Verein wurde der Flyer aktualisiert; er kann unter www.diakoniesta tion-fernwald-pohlheim.de aufgerufen werden; dort gibt es auch eine Beitrittserklärung.

Der Kassenprüfer Herbert Horn bescheinigte eine ordnungsgemäße Kassenführung und der Vorstand wurde antragsgemäß von der Versammlung entlastet.

Manfred Riedl dankte Erika Hahn, die für den Förderverein bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand im Jahr 2020 auch in der Verbandsversammlung tätig war und überreichte ein kleines Präsent.

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