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Auch für Hunde und Katzen hätte es tragisch enden können. 

Gefahr für Tiere

Unbekannter verstreut Giftweizen - Große Gefahr für Tiere

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Besondere Vorsicht sollten Tierhalter in Fernwald-Albach walten lassen. Dort hat ein Unbekannter vor einem Hühnergehege offenbar Giftweizen ausgelegt - ein Züchter schlägt Alarm.

Mit dem Schrecken davongekommen ist Winfried Loth: Der Kleintierzüchter aus Steinbach hatte am Samstagmorgen vor und in seinem Hühnergehege am Ortsrand von Albach (Vordergasse/Oppenröder Straße) verdächtige Körner entdeckt, die dort bestimmt nicht hingehörten. Anhand der roten Farbe habe er den Fund schnell einordnen können, berichtete Loth gegenüber der Gießener Allgemeinen Zeitung: Dabei handele es sich eindeutig um Giftweizen, im Volksmund auch "Rattengift" genannt.

Fernwald: Gefährlich auch für Wildvögel

Da der 81-Jährige sein Federvieh zum Zeitpunkt des Fundes noch nicht aus dem Stall gelassen hatte, konnte er die giftigen Körner mühsam aufklauben, noch bevor diese unter seinen Hühnern ihre todbringende Wirkung entfalten konnten. Mit Hinweisschildern am Zaun warnt er nun vorsorglich andere Tierhalter: Giftweizen sei schließlich nicht nur für seine Hühner, sondern auch für Hunde und Katzen verhängnisvoll. Loth: "Auch Wildvögel können qualvoll verenden".

Fernwald: Hinweise erbeten

Am Montag hat der Züchter die Gemeindeverwaltung Fernwald und auch die Polizei über seinen Fund in Kenntnis gesetzt. Wer im Zeitraum zwischen Freitagabend und Samstagmorgen verdächtige Beobachtungen im fraglichen Bereich gemacht hat, wird gebeten, sich im Rathaus bzw. bei der Polizei in Gießen zu melden.

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