Trotz Umbrüchen pflegen Anneröder Sänger die Heiterkeit

Fernwald (pad). Obwohl sich beim Gesangverein Heiterkeit Annerod im vergangenen Jahr manches verändert hat, sind die Mitglieder dem Motto ihres Namens auch im Jahr ihres 120. Jubiläums treu geblieben.

Von der Zusammenführung der beiden Chorgruppen "Inspiration" und dem "gemischten Chor" berichtete Vorsitzende Petra Diekel den Sängern in der Gaststätte "Zur Krone". Notwendig geworden war die "Verschmelzung", nachdem Chorleiter Werner Jung nach 14 Jahren den Verein verlassen hatte. Martin Gärtner übernahm danach den nun zusammengeführten Chor unter dem Namen "Gemischter Chor Inspiration". Das erste Konzert gaben die Sänger in der Adventszeit.

Ebenfalls einen neuen Chorleiter fand mit Bernard Weese der Männerchor, sodass seit September wieder eine solide und regelmäßige Probenarbeit möglich ist. Ebenso blickte der Kinderchor auf zahlreiche Auftritte zurück. Bis zur Mitte des Jahres hatte Josephine Mahncke die in Babypause weilende Samira Rafëi vertreten.

Auch für 2013 hat sich der Gesangverein Heiterkeit einiges vorgenommen. Am 16. Juni heißt es wieder "Musik, Kunst und Kultur" in der Alten Schule, für den 9. November ist das Jahreskonzert geplant.

Die Vorstandswahlen ergaben keine wesentlichen Veränderungen. Nach dem Tod von Robert Stöppler, der viele Jahre lang liebevoll und akribisch das Vereinsarchiv betreut hatte, übernehmen Armin Schneider und Rolf Nüßen diese Aufgabe. Anschließend wurden Mitglieder für ihre Vereinstreue geehrt. Für 25 Jahre wurde Heinrich Bellof mit der silbernen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet, Jürgen Mulch und Petra Diekel erhielten die goldene Ehrennadel des Vereins sowie alle drei auch das silberne Ehrenabzeichen des Hessischen Sängerbundes.

Ebenfalls seit 25 Jahren mit dabei ist Bärbel Bellof, auf 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft blicken Volker Seifert, Gisela Sing und Adolf Wallbott zurück. Seit 50 Jahren halten Christa Haas, Doris Haas und Waltraud Heberlein dem Verein die Treue. Die goldene Ehrennadel des Hessischen Sängerbundes erhielten Lina Schmidt, Gisela Stabel, Ilse Steinmüller und Otto Alexander für 60 Jahre sowie Otto Haas, Karl Kessler, Ewald Krämer, Werner Mulch, Willi Mulch und Erwin Wehrum für 65 Jahre.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare