Polizei warnt vor Giftködern

  • vonred Redaktion
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Fernwald(pm). Aus aktuellem Anlass warnt die Gießener Polizei vor ausgelegten Giftködern. Momentan beschäftigen zwei Fälle die Beamten: Im ersten ist einem Köder Rattengift beigemischt worden. Im zweiten Fall wurden Köder gefunden, in denen sich Rasierklingen befanden.

Die Besitzer eines Pinscher-Mischlings waren am 16. Juli in der Feldgemarkung zwischen Hausen und Steinbach unterwegs, als ihr Hund einen mit Rattengift versetzten Köder aufnahm. Wenige Tage später verschlechterte sich der Zustand des Hundes. Trotz einer Not-OP konnte ihm nicht mehr geholfen werden. Er musste eingeschläfert werden. Zeugen berichteten, dass sich an diesem Tag in der genannten Feldgemarkung ein Mann auffällig verhalten haben soll. Er soll mehrfach aus seinen silberfarbenen Pkw ausgestiegen sein und sich gebückt haben. Der Unbekannte soll ein kariertes Hemd und eine kurze Hose getragen haben. Beim Pkw könnte es sich um einen VW Bora gehandelt haben. Die Polizei sucht diesen Mann; möglicherweise ist er auch Zeuge und kann wichtige Hinweise geben.

Anfang August hatten Zeugen im Bereich der Autobahnauffahrt zur A 5, in Verlängerung der Schubertstraße, ebenfalls einen Giftköder gefunden. Dieser war mit Rasierklingen vermischt. Hier wurde offenbar kein Hund verletzt.

Die Polizei sucht in beiden Fällen Zeugen und rät dringend: Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht unkontrolliert Nahrung aufnimmt. Hinweise an die Polizeistation Gießen Süd unter 06 41/70 06-35 55.

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