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Die »Plattschwätzer«, die Hebamme und die heißen Tage

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Im Sommer können Arbeitstage aufgrund der hohen Temperaturen sehr anstrengend werden. Die »Plattschwätzer« werfen darauf in Mundart einen Blick.

»Eas woar enn hääsea Doag eam Augusd ean off dea Wöchnearinneanschdadsjon woar Huugbeadrieb [Es war ein heißer Tag im August und auf der Entbindungsstation war Hochbetrieb]. Bachgässersch Lisseabäddchea woar aach säeald, wail sea ean annean Imschdenn woar [Bachgässersch Elisabeth war auch dort, weil sie hochschwanger war].

Die Hebamm, däi schu wingg ällear woar, hadd schu viele Keann off die Wäld geahoaild [Die Hebamme, welche schon ein wenig älter war, hatte schon viele Kinder auf die Welt geholt]. Wäi’s Lisseabäddche soag, doass däi goaud Fraa oarch schweadsea därd, saad sea dsoau eahr: ›Gällea, däi hääsea Doajea eam Augusd machea Dear aach sea schaffea!‹ [Als die Elisabeth sah, dass die gute Frau sehr schwitzte, sagte sie zu ihr: ›Nichtwahr, die heißen Tage im August machen Dir auch zu schaffen!‹]

Die Hebamm gebd eahr glaich Andword: ›Nee - dodroo sai die kaalea Nächdea vom Novembear schold!‹ [Die Hebamme gibt ihr gleich Antwort: ›Nein - daran sind die kalten Nächte vom November schuld!‹].« Was die gute Frau damit wohl nur meinen könnte...

bf/FOTO: DPA

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