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An der Grundschule Annerod wird ein weiterer Container errichtet.

Lernen im Provisorium

  • Ursula Sommerlad
    VonUrsula Sommerlad
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Fernwald (us). Die Grundschule Annerod soll in den kommenden zwei Jahren für 9,7 Millionen Euro ein neues und größeres Gebäude erhalten. Bis zur Fertigstellung müssen sich Schüler- und Lehrerschaft in Provisorien einrichten. So wurde in den vergangenen Tagen ein zweiter Pavillon aufgebaut.

Pavillon als Reserve

Bis dato standen auf dem Schulgelände bereits ein fester Vier-Klassen-Pavillon und ein Klassenraumcontainer, der im Sommer 2017 für rund 70 000 Euro und die Dauer von sechs Jahren angemietet wurde. Der jetzt hinzugekommene Container koste keine Miete, er sei Eigentum des Landkreises, teilte Pressereferentin Nadine Jung auf Anfrage mit. Aktuell stehen nach Auskunft der Kreisverwaltung in Annerod sieben Klassenräume zur Verfügung, einer davon befindet sich im Verwaltungsgebäude. Das reicht.

Laut Nadine Jung wird für das kommende Schuljahr 2021/22 mit 105 Schülerinnen und Schülern in sieben Klassen gerechnet. Nach der Fertigstellung des neuen Schulgebäudes sollen die Container wieder abgebaut werden.

Der vorher schon vorhandene feste Vier-Klassen-Pavillon wird als Raumreserve erhalten bleiben und kann vorerst je nach Bedarf genutzt werden, zum Beispiel als Lagermöglichkeit oder für Gruppenarbeiten. Auf dem ehemaligen Festplatz neben der Schule sollen im August die Arbeiten für den Erweiterungsneubau beginnen.

Im zweigeschossigen Schulgebäude sollen neben Klassen- und Differenzierungsräumen auch die Verwaltung der Grundschule und Räume für die Ganztagsbetreuung Platz finden, außerdem eine Mensa sowie Bibliothek und Mediathek.

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