Nahversorgungszentrum Annerod

Imaxx ist raus: Investor aus Fuldaer Raum darf bauen

  • schließen

Die Entscheidung für einen Investor ist gefallen. Die Firma Kropp GmbH aus Großenlüder (Landkreis Fulda) darf das Nahversorgungszentrum samt Kindergarten in Annerod bauen. Die Gemeindevertretung votierte am Dienstagabend mehrheitlich für einen Antrag der Sozialdemokraten, der genau das vorsah. Nicht durchsetzen konnten sich die Christdemokraten, die den Auftrag gerne bei der Imaxx gesehen hätten, aber mit einem entsprechendem Vorstoß scheiterten. Sie votierten schließlich gegen den Antrag der Genossen, ebenso Bernd Voigt (Grüne). Drei Enthaltungen kamen aus den Reihen der Grünen (2) und der SPD (1).

Die Entscheidung für einen Investor ist gefallen. Die Firma Kropp GmbH aus Großenlüder (Landkreis Fulda) darf das Nahversorgungszentrum samt Kindergarten in Annerod bauen. Die Gemeindevertretung votierte am Dienstagabend mehrheitlich für einen Antrag der Sozialdemokraten, der genau das vorsah. Nicht durchsetzen konnten sich die Christdemokraten, die den Auftrag gerne bei der Imaxx gesehen hätten, aber mit einem entsprechendem Vorstoß scheiterten. Sie votierten schließlich gegen den Antrag der Genossen, ebenso Bernd Voigt (Grüne). Drei Enthaltungen kamen aus den Reihen der Grünen (2) und der SPD (1).

Beide Investoren hatten in ihren Konzepten den Kindergarten direkt an der Großen-Busecker-Straße geplant. Das war schon bei der Präsentation im Bauausschuss nicht gut angekommen. Offenbar haben die Gießener Projektentwickler zwischenzeitlich noch einmal eine neue Ausarbeitung vorgelegt und die Gebäude gedreht (Norma an der Straße, die Kita dahinter). Ein Punkt, der mehreren Gemeindevertretern wichtig ist, der aber bei bestehendem Platz vermutlich auch mit der Kropp GmbH möglich wäre. Das Problem: Noch sind nicht alle der dafür notwendigen Grundstücke vorhanden. Bürgermeister Stefan Bechthold erklärte, dass erneut Gespräche aufgenommen wurden. "Wir warten auf das Ergebnis. Doch die Zeit drängt. Schon zu Jahresbeginn hatte der Rathauschef verkündet, dass die Kapazitäten in den kommunalen Betreuungseinrichtungen ausgeschöpft sind. Stefan Becker plädierte daher für eine sofortige Grundsatzentscheidung, um die Sommerpause effektiv nutzen zu können. Becker: "Danach müssen wir an einem Punkt sein, bei dem das Konzept zu 90 Prozent steht."

Wer der neue Betreiber des Kindergartens sein wird, steht noch nicht fest. Die Lebenshilfe hatte sich im Bauausschuss bereits präsentiert und kam offenbar positiv an. Dennoch sollen vor einer endgültigen Entscheidung noch alternative Träger angefragt und eine Zusammenstellung über deren Konzepte und anfallende Kosten nach der Sommerpause präsentiert werden. Einstimmig fiel das Votum für einen dazu vorliegenden Antrag der Freien Wähler aus.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare