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Mit schwerem Gerät wird dem Hochbehälter in Annerod zu Leibe gerückt.

Hochbehälterabriss hat begonnen

  • Alexander Geck
    vonAlexander Geck
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Fernwald (age). Der Abriss des Hochbehälters neben der Grundschule in Annerod hat jetzt begonnen. Das aus den 1960er Jahren stammende Gebäude erwies sich dabei als ziemlich zäh. Wegen der dichten Stahlarmierung kam der Bagger mit seiner Abbruchzange nur mühsam voran.

Es werde schon etwas dauern, bis das Haus dem Erdboden gleichgemacht sei, sagte einer der beiden Akteure vor Ort.

Mit dem Abriss wird der Weg für die künftige Zufahrt zum Schulgelände über die Straße Auf dem Kirschenberg freigemacht. Das Betriebsgebäude war bereits vor 13 Jahren stillgelegt worden.

Der Spatenstich für den Erweiterungsbau ist nach dem Abbruch des Hochbehälters, der Abfuhr sowie Demontagearbeiten im Erdreich für den August vorgesehen, die Fertigstellung zwei Jahre später, die Inbetriebnahme für das Schuljahr 2023/2024.

9,7 Millionen für Erweiterungsbau

Das Baufeld ist vom Schulhof getrennt und wird eigenständig befahren. Zu dem bereits auf dem Schulhof platzierten Container wird noch ein weiterer hinzukommen. Damit sollen die Auswirkungen auf den laufenden Schulbetrieb minimiert werden.

9,7 Millionen Euro investiert der Landkreis angesichts steigender Schülerzahlen und eines dauerhaft erhöhten Raumbedarfs in den zweigeschossigen Neubau, der auf dem angrenzenden Grundstück, dem ehemaligen Festplatz, hochgezogen wird. Um eine zentrale multifunktionale Kommunikationszone herum werden in dem Gebäudetrakt Mensa und Aufwärmküche, Bibliothek und Mediathek, Toiletten sowie Räume für Nachmittagsbetreuung, Verwaltung und Lehrpersonal angeordnet. Im Obergeschoss sollen Aufenthaltsbereiche, zwei Galerien sowie Klassen- und Differenzierungsräume entstehen.

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