"Haben für gute Sache gekämpft"

  • schließen

Rückblick des Vorsitzenden, Kassenbericht, Ehrungen: Vor der misslungenen Vorstandswahl sah es beim Feuerwehrverein in Albach nach einer ziemlich normalen Jahreshauptversammlung aus (siehe GAZ vom Montag). Der bisherige Vorsitzender Friedhelm Langsdorf ging nicht im Detail auf die Ereignisse ein, die den Verein in seiner Existenz bedrohen: den Streit um die Einsätze auf der B 457, den auch juristisch ausgetragenen Konflikt mit dem Gemeindevorstand und die Auflösung des Feuerwehr-Standorts Albach. Nur soviel: "Wir haben für eine gute Sache gekämpft. Dass wir heute hier stehen, war nicht der Plan."

Rückblick des Vorsitzenden, Kassenbericht, Ehrungen: Vor der misslungenen Vorstandswahl sah es beim Feuerwehrverein in Albach nach einer ziemlich normalen Jahreshauptversammlung aus (siehe GAZ vom Montag). Der bisherige Vorsitzender Friedhelm Langsdorf ging nicht im Detail auf die Ereignisse ein, die den Verein in seiner Existenz bedrohen: den Streit um die Einsätze auf der B 457, den auch juristisch ausgetragenen Konflikt mit dem Gemeindevorstand und die Auflösung des Feuerwehr-Standorts Albach. Nur soviel: "Wir haben für eine gute Sache gekämpft. Dass wir heute hier stehen, war nicht der Plan."

Vereinsauflösung nicht vom Tisch

Immerhin: Es gab 2018 auch schöne Momente. Langsdorf erinnerte u. a. an ein Partnerschaftstreffen in Limburg-Ahlbach und die Winterwanderung. Nach Grußworten von Ahlbachs Wehrführer Frank Krämer und Ortsvorsteher Frank Stein erläuterte Rechner Jan Emmel die Kassenlage. Weil der Verein seiner Zweckbestimmung – Förderung des Brandschutzes im Ortsteil Albach – nicht nachkommen kann, jährlich aber 3400 Euro Mitgliedsbeiträge neu hinzukommen, liegen mittlerweile 18 000 Euro auf dem Konto. Hans-Gerd Frackenpohl erstattete den Prüfbericht, der Vorstand wurde entlastet. Ein Antrag, den Mitgliedsbeitrag drastisch zu senken, kam nach der verpatzten Vorstandswahl nicht mehr zur Abstimmung. Von den zahlreichen zu Ehrenden, die Vorsitzender Langsdorf namentlich aufzählte, waren nur vier zur Jahreshauptversammlung erschienen. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Dieter Artz und Hermann Weiß ausgezeichnet, für 60 Jahre geehrt wurden Werner Hoffmann und Winfried Schäfer.

Die folgende Vorstandswahl endete, wie bereits berichtet, mit einem Debakel. Nach dem Rücktritt des alten Vorstands gelang es der Versammlung nicht, einen kompletten geschäftsführenden Vorstand zu installieren. Der neu gewählte Rechner Hans Gerd Frackenpohl sowie die Beisitzer Rainer Schmitt und Karl-Heinrich Dippel müssen nun versuchen, bis zu einer weiteren Mitgliederversammlung in einigen Wochen die Scherben zusammenzukehren und neue Vorsitzende zu finden. Gelingt ihnen das nicht, wird wohl doch ein Punkt aufgerufen werden müssen, der am Samstagabend schon vorsichtshalber auf der Tagesordnung stand: Auflösung des Vereins.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare