Freie Wähler fordern Gesamtkonzept

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Fernwald (pm). »Fernwald 2030« heißt seit März 2017 ein Konzept der Freien Wähler in der Gemeinde. Der damalige Antrag auf Bildung einer Arbeitsgruppe »Fernwald 2030« kam in der Gemeindevertretung nicht zur Vorstellung und wurde nicht weiterverfolgt. Intern jedoch diene das Konzept seitdem als Leitlinie. »Alle unsere Entscheidungen in der Gemeindevertretung basieren auf einem langfristigen Konzept für die Bürger Fernwalds«, erklärt die Fraktionsvorsitzende Ulrike Bell-Rieper.

Kommunale Entwicklungskonzepte seien gerade in Gebieten im näheren Umfeld prosperierender Städte notwendig. Fernwald befinde sich sowohl im Übergang vom Verdichtungsraum der Stadt Gießen zum ländlichen Raum als auch im Einfluss des Rhein-Main Gebietes. »Es ist dringender denn je, die Gemeinde in einer Gesamtbetrachtung zu sehen«, sagt deshalb Peter Holl aus dem Team »Fernwald 2030« der Freien Wähler.

Das Entwicklungskonzept sollte laut Pressemitteilung der Freien Wähler neben den Themen demografischer Wandel und Wohnen auch die Themenfelder Soziales, Bildung, Verkehr, Wirtschaft und Finanzen sowie Energie und Umwelt und deren gegenseitige Einflussnahme im Blick haben. Ziel ist demnach ein Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung Fernwalds, unter Einbeziehung aller, der Verwaltung, der politischen Gremien und der Bürger.

»Es ist schön zu sehen, dass unser Ansatz von 2017 nun auch bei anderen Fraktionen als ›Masterplan Fernwald 2030‹ auf nahrhaften Boden fällt«, erklärt Christine Grage, ebenfalls vom Team »Fernwald 2030« der Freien Wähler.

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