Bürgermeisterkandidat

Frank Stein will Beauftragten fürs Ehrenamt

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Fernwald (pm). Bürgermeisterkandidat Frank Stein (CDU) hat die letzten Wochen genutzt, um das Gespräch mit verschiedenen Vereinsvertretern aus allen drei Fernwalder Ortsteilen zu suchen, die alle unter der Corona-Krise leiden. Viele Vereine können derzeit pandemiebedingt ihren sonst üblichen Aktivitäten nicht nachgehen, zudem fallen mit Veranstaltungen auch Einnahmemöglichkeiten weg.

»Vereine leisten einen enorm wichtigen Beitrag für das kulturelle Leben, die Erhaltung der Gesundheit sowie den Natur- und Landschaftsschutz. Hier braucht es neue Ideen und Wege, damit Ehrenamtliche bei ihrer Arbeit unterstützt werden, insbesondere um die Folgen der Corona-Pandemie zu überwinden. Wir sind auf die Arbeit der Ehrenamtlichen in vielen Bereichen angewiesen, nicht nur im Bereich der Feuerwehren«, sagt Stein.

Durch eine bessere Vernetzung der Vereine untereinander will der Kandidat die Ausübung des Ehrenamts unterstützen. Kontakte sollen nicht nur durch regelmäßige Treffen geknüpft, sondern auch seitens der Gemeinde organisiert werden. Hierzu will er einen Ehrenamtsbeauftragten etablieren, der als Ansprechpartner und Koordinator für die Fernwalder Vereine fungiert und in Fragen des Satzungsrechts berät.

Diese Funktionsstelle soll mit einem entsprechenden Stellenanteil in der Gemeindeverwaltung angesiedelt sein. Dies gewährleiste engen Kontakt zu den Fachabteilungen der Verwaltung, und die Vereinsvertreter hätten eine zentrale Anlaufstelle.

Der Ehrenamtsbeauftragte könne beispielsweise einen jährlichen Ehrenamtstag in der Gemeinde organisieren und den Vereinen damit die Möglichkeit geben, sich vorzustellen.

Der Bürgermeisterkandidat will die ehrenamtliche Vereinsarbeit seitens der Gemeinde auch finanziell unterstützen. Die Kommune müsse gute Rahmenbedingungen schaffen, unter anderem für die vielfältige Jugendarbeit.

Durch eine einmalige Änderung der gängigen Praxis bei der Übungsleiterpauschale, diese nicht nach tatsächlich abgehaltenen Übungsstunden sondern nach dem Durchschnitt der letzten drei Jahre auszuzahlen, könne allen Vereinen beim Neustart nach der Corona-Krise unter die Arme gegriffen werden.

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