Frank Stein bleibt Ortsvorsteher in Albach

  • VonChristina Jung
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Fernwald (ti). Er will Fernwalds neuer Bürgermeister werden. Dennoch hat sich Frank Stein (CDU) in der konstituierenden Sitzung des Albacher Ortsbeirates am Montag nochmals zum Ortsvorsteher wählen lassen. Die Belastung des Ehrenamtes sei nicht so groß, dass er sie nicht neben dem Wahlkampf schultern könnte, sagt er auf GAZ-Anfrage. Außerdem hätten ihm viele Bürger mitgeteilt, dass sie ihn im März gewählt hätten, damit er dieses Ehrenamt noch einmal übernimmt.

Weil er »fünf Jahre einen tollen Job gemacht« habe.

Während Stein einstimmig gewählt wurde, erging das Votum für seinen Stellvertreter und Parteikollegen Thomas Schäfer bei einer Gegenstimme. Die kam von Heike Wehrum (SPD) Die Sozialdemokratin hatte bei der Kommunalwahl nach Stein (506) die zweitmeisten Wählerstimmen eingefahren (370) und damit gerechnet, dass sie als Stellvertreterin vorgeschlagen und gewählt würde. »Das ist eigentlich guter Brauch so«, sagt sie auf GAZ-Anfrage. Mit der Gegenstimme habe sie dann ein Zeichen setzen wollen. Sollte Frank Stein neuer Bürgermeister werden, würde der Ortsvorsteher aber ohnehin noch einmal gewählt, die Karten also neu gemischt. Das Gremium als Nachrückerin komplettieren würde in diesem Fall Anja Christ (CDU).

Anträge lagen in der konstituierenden Sitzung keine vor. Bürgermeister Stefan Bechthold erstattete Bericht zur Grünberger Straße. Mit Blick auf deren Zustand warte man auf eine Verkehrsschau und hofft darauf, in Absprache mit den zuständigen Behörden verkehrsberuhigende Maßnahmen durchsetzen zu können.

Mit Blick auf die kommenden Monate liegt Frank Stein ein von einem Bürger angestoßenes Projekt am Herzen: ein generationsübergreifender Treffpunkt in der Gemarkung. Flächen, die sich dafür eignen könnten, will der Ortsbeirat mit Revierförster Jörg Sennstock alsbald in Augenschein nehmen.

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