Fragen zum Grundstücksgeschäft

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Fernwald(pm). Auch wenn der geplante Erweiterungsbau der Grundschule in Annerod durch Beschluss der Kreisgremien nun einen Schritt weitergekommen ist, hat die CDU-Fraktion im Kreis noch Fragen: Denn die Gemeinde Fernwald stellt die für die Erweiterung benötigte Fläche neben dem Anneröder Fußballplatz zur Verfügung. Im Gegenzug verpflichtet sich der Landkreis zu Abriss und Entsorgung des dort stehenden aber seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr benötigten Hochbehälters. Über das ehemalige Hochbehältergrundstück soll dann die Straße Am Kirschenberg weitergeführt werden, um die Grundschule und die neuen Parkplätze besser als bisher ausschließlich über die Straße Auf der Platte anzubinden.

Die Fernwälder CDU-Kommunalpolitiker Frank Stein und Matthias Klose begrüßen ausdrücklich, dass nunmehr die Erweiterung der Grundschule konkrete Formen annimmt. Leider werde übersehen, dass die Grundschule durch den geplanten Bau ein Außensportgelände (Weitsprunggrube, Bewegungsfläche etc.) verlieren wird.

Die Fernwalder Gemeindevertretung hat den Bürgermeister beauftragt, zusammen mit dem Schulträger Landkreis Gießen hier einen praktikablen Kompromiss zu finden.

"Es muss doch möglich sein, den Schulsport draußen sachgerecht und nach den Erfordernissen der Schulgemeinde auch in Zukunft zu ermöglichen", sagen der Vorsitzende des Kreisschulausschusses, Martin Hanika, und die schulpolitische Sprecherin der CDU, Ursula Häuser. Der Wegfall der Rasenfläche für den Schulsport wäre für die Schule ein riesiger Verlust, der nicht akzeptiert werden könne.

CDU-Fraktionsvorsitzender Claus Spandau sieht nach wie vor kritisch, dass Gemeinde und Landkreis beim Grundstück ein Tauschgeschäft vornehmen. Dies bedürfe nochmals einer Prüfung.

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