+
In der Ortsdurchfahrt Steinbach klaffen viele Löcher, Risse durchziehen die Fahrbahn. Zuständig für die Reparaturen ist jedoch nicht die Gemeinde, sondern Hessen Mobil. FOTO: CON

Flicken haben bereits Löcher

  • schließen

Fernwald(con). Lkw-Verkehr, kaputte Straßen, verschmutzte Straßenränder und Grundstücke - all das gehört in Steinbach zu den Ärgernissen für viele Bürger. Einmal mehr beschäftigt sich der Ortsbeirat mit diesen Themen.

Im gesamten Ortsbereich gibt es Straßenschäden, beispielsweise im Hellenweg. Das größte Problem ist nach wie vor die Ortsdurchfahrt Garbenteicher Weg/Rathausplatz/An der Kirche: An vielen Stellen ziehen sich tiefe Risse durch die Fahrbahnoberfläche. Teils ist die Straße zwar geflickt, aber auch das ist schon wieder so lange her, dass mittlerweile die Flicken Löcher haben.

Das größte Problem dabei ist, dass die Gemeinde dafür nicht zuständig ist: "Die Ortsdurchfahrt ist eine Landesstraße", berichtete Bürgermeister Stefan Bechthold auf der Sitzung des Ortsbeirats. "Wir sind schon seit zehn Jahren dahinter her, dass hier etwas getan wird - aber bislang erfolglos."

Das Thema, das am Donnerstag die meisten anwesenden Bürger interessierte, war die Vermüllung in den Gewerbegebieten. Insbesondere der Bereich des Ruhbergs und Gutenbergrings in Steinbach sind betroffen: Viele Anlieger haben dort schlimme Erfahrungen mit der Vermüllung ihrer Grundstücke gemacht.

Der Grund dafür liegt anscheinend bei den Lkw-Fahrern, die dort oft die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen und Müll und Fäkalien hinterlassen (wie diese Zeitung berichtete).

Zusätzliche Schilder wurden mittlerweile angebracht sowie Mülleimer aufgestellt. Doch ist der Vermüllung ansonsten eher schwer beizukommen: "Man müsste die Verursacher hier in flagranti erwischen", sagte Bechthold. Sollten Anwohner etwas direkt bemerken, könnten diese auch die Polizei rufen. Die Beamten können dann Platzverweise aussprechen. Ein Parkverbot ist an dieser Stelle aber nicht zulässig. "Zufriedenstellend für alle werden wir es da nicht lösen können", sagte Ortsvorsteher Reinhold Friedrich.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare