Vorstoß der FDP

Mit EU-Programm zu freiem WLAN in Fernwald

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Die Europäische Union will in den nächsten drei Jahren 8000 Kommunen in Europa mit der notwendigen Infrastruktur für öffentliches WLAN ausrüsten. Wenn es nach Peter Steil geht, soll Fernwald eine davon sein.

Die Europäische Union will in den nächsten drei Jahren 8000 Kommunen in Europa mit der notwendigen Infrastruktur für öffentliches WLAN ausrüsten. Wenn es nach Peter Steil geht, soll Fernwald eine davon sein.

Der Vertreter der FDP in der Gemeindevertretung benatragte die Bewerbung für die Initiative "WiFi4EU" seitens des Gemeindevorstandes. Dabei sollen in Abstimmung mit den Ortsbeiräten zentrale Stellen für die Zugänge ausgewählt werden. Steils Begründung: Frei zugängliches WLAN werde für die Menschen immer wichtiger, um schnell und unkompliziert Informationen zu beziehen. "Das ist eine Chance, die Fernwald nutzen sollte."

Stefan Becker (FW) gab zu bedenken, dass es in Fernwald bereits drei Hotspots in der Gemeinde gebe, auch wenn diese noch nicht richtig funktionierten. Problematisch sind in seinen Augen auch nicht die Infrastrukturkosten, sondern die des laufenden Betriebes. Bevor man sich hier auf einen "einzelnen Zug setzt, muss man sich genau überlegen, was man eigentlich will".

Bernd Voigt (Grüne) hielt es für "wichtig, dass wir überhaupt etwas machen" und "nicht noch fünf Jahre reden". Das sah Becker ein, warnte allerdings vor dem enormen Aufwand für die Verwaltung, die solche Anträge mitunter mit sich brächten. Gerd Espanion (SPD) schlug vor, den Gemeindevorstand bis zur Parlamentssitzung in zwei Wochen prüfen zu lassen, wie umfangreich eine Bewerbung tatsächlich ist. Das fand Zustimmung.

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