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In Grünberg beginnt der Himmelfahrtsmarkt mit dem traditionellen Spargelessen.

Christi Himmelfahrt

Das war Christi Himmelfahrt im Gießener Land

Die Meteorologen hatten für Christi Himmelfahrt eigentlich schlechtes Wetter vorhergesagt. Wer den Prognosen glaubte, dem entging aber ein toller Frühlingstag auf zahlreichen Festen im Kreis Gießen.

Denn der angekündigte Regen an Christi Himmelfahrt blieb mittags aus. Also ideales Wetter für einen Ausflug auf eines der zahlreichen Feste im Kreis Gießen.

Grünberg: In Grünberg begannen mit dem Altstadtfest die Feierlichkeiten zum Himmelfahrtsmarkt. Während das eigentliche Marktgeschehen mit verkaufsoffenem Sonntag erst am Wochenende folgt, hatten der Edeka-Markt Horst, die Handballspielgemeinschaft Grünberg/Mücke sowie das Musikcorps am Feiertag zum traditionellen Spargelessen eingeladen. Durchschnittlich 600 Portionen gehen an Christi Himmelfahrt über die Verkaufstheke, wie Ulrich Horst mitteilte. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band Village. Der Nachwuchs tobte sich auf der Hüpfburg aus oder zählte beim Torwandschießen die Treffer.

Laubach: Traditionell machte sich der 15-köpfige Vorstand der Ausschussgesellschaft Laubach mit dem neuen Hauptmann Hartmut Schmidt an der Spitze auf den Weg nach Hungen-Villingen, um vom dortigen Schäfer Ottmar Wirth den großen und kleinen Hammel per Handschlag zu erstehen. Begleitet wurde der Vorstand in diesem Jahr von Graf Karl Georg zu Solms-Laubach. Von ihm gespendet wurden der große Hammel "Hartmut" und der kleine Hammel "Thomas", während Gräfin Celina zu Solms-Laubach die Hammelsgabe beisteuerte. Günter Hoffmann und Ulrich Rühl waren die Hammel- und Hahnenkommissare. Ihre Aufgabe war es, den richtigen Hammel für das Ausschussfest auszusuchen. Gefeiert wird das 478. Fest vom 10. bis zum 12. Juni. Die gesellige Runde ging mit einem fröhlichen Umtrunk vor dem Rückmarsch zu Ende. Im Zentrum von Nonnenroth wurde Dorffest gefeiert. Bei Live-Musik mit Lokalmatadorin Simone Seng und einer reichhaltigen Speisen- und Getränkeauswahl genossen hunderte von Besuchern den Tag. Besonders bei Radwanderern war das Dorffest wieder ein beliebter Anlaufpunkt. Im Garten vor der NABU-Hütte gab es zudem ein Spieleprogramm für Kinder.

Steinbach: In Steinbach lockte das Apfelweinfest der "Eintracht" in Scharen Besucher aus nah und fern zum idyllischen Vereinsgelände auf dem Wiebel. Auch bei der 43. Auflage hatte der Männergesangverein bei der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet: 240 Portionen "Handkäs’ mit Musik" fanden ebenso reißenden Absatz wie Pommes, Grillwürstchen und – natürlich – das "Stöffche". In zwei Schichten waren rund 60 Helfer ab 8 Uhr  bis zum Abend im Einsatz, darunter ein halbes Dutzend vom befreundeten FSV Fernwald. Auf den Wiesen ringsum herrschte geselliges Miteinander.

Rodheim: Trockenes Wetter war auch der Burschenschaft Frohsinn Rodheim 1907 beim 42. traditionellen Vatertagsfrühschoppen in der Sarriansanlage am Rodheimer Bürgerhaus beschieden. Charly’s Gaudi-Express sorgte beim Frühschoppen für Spaß und Stimmung. Im Ausschank war wieder das seit 1705 gebraute Bosch-Bier, das seit mittlerweile elf Generationen hergestellt wird. Für das leibliche Wohl sorgte "Elkans-Party-Service".

Villingen: Das Borgelbergfest in Villingen fand auf dem Villinger Hausberg statt. Diesmal war der Besuch besonders groß, sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass ein HR-Team für einen Dolles-Dorf-Beitrag drehte. Der Gesangverein Eintracht Villingen eröffnete das Fest. Später tanzten die kleine Zwiwwelcher vom Karnevalclub Villinger Zwiwweln. Für die Kinder gab es natürlich wieder die obligatorische Villinger Brezel.

Pohlheim: Auch die Besucher in Pohlheim blieben beim 24. Weißbierfest auf dem Obersteinberg von Regenschauern verschont. Viele Wanderer und Radfahrer waren mit Kind und Kegel dort unterwegs. Spätestens um 13 Uhr herrschte Hochbetrieb vor und im großen Bierzelt aus dessen Zapfhähnen kühles Paulaner floss. In der Küche durfteten Fleischkäse, Bratwürste und Waffeln. Da der Blick in die Umgebung durch Wolken verschleiert war, hatte sich die Veranstaltung schwerpunktmäßig ins Zelt verlagert. Dies erfreute besonders die Wettenberger Musikanten, die das Publikum zum Schunkeln und Mitsingen auf die Bänke steigen ließ. Den Kindern machte es Riesenspaß mit dem Pferdegespann die Rundfahrten zwischen Fest und Limesturm zu genießen.

Fellingshausen: Erbseneintopf, Blasmusik, kühle Getränke, Kaffee und Kuchen – alles an der frischen Luft, inmitten der Natur. Das gab es in Fellingshausen. Mehr brauchte es nicht, für ein paar unbeschwerte, gesellige Stunden. Die erlebten zahlreiche Besucher wieder in der Sandkaute. Dort, wohin die Freiwillige Feuerwehr zum Waldfest geladen hatte. Mit einem Gottesdienst begann das Fest. Danach fanden 200 Liter Erbsensuppe und 70 Liter Chilli reißenden Absatz. Zudem gab es Bratwurst und am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Die Jugendfeuerwehr hatte für die jüngsten Gäste einen Spieleparcours aufgebaut. Die Spiele, wie etwa der "Heiße Draht" waren stets belagert, denn es gab Preise zu gewinnen. Für musikalische Stimmung sorgten die Bierbämbel-Bläser.

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