Verschwiegenheitspflichtverletzung

Bürgermeister Bechthold stellt sich vor Mitarbeiter

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Fernwald(pm/ti). Nachdem bekannt geworden ist, dass die Gießener Staatsanwaltschaft in der Gemeinde Fernwald wegen Verschwiegenheitspflichtverletzung ermittelt und dabei sowohl den Gemeindevorstand als auch Verwaltungsangestellte im Blick hat, stellt sich Bürgermeister Stefan Bechthold nun öffentlich vor seine Mitarbeiter. "Die ganze Verwaltung hat von Anfang an, bis zum heutigen Tag, meine volle Unterstützung und Rückendeckung. Sie genießt mein uneingeschränktes Vertrauen", so der Rathauschef in einer Pressemitteilung.

Gegenüber der Staatsanwaltschaft habe er bereits im Juli Stellung bezogen und darum gebeten, die Ermittlungen gegen die Verwaltungsmitarbeiter einzustellen. "Ich lege meine Hand für sie ins Feuer", sagt Bechthold. Die Anzeige gegen Unbekannt wegen des Vorwurfs der Verletzung der Verschwiegenheitspflicht habe sich einzig und allein gegen den Gemeindevorstand gerichtet, der diesen Verfahrensweg "pflichtbewusst und vorbildlich" mitgetragen habe, "um ein für alle Mal die undichte Stelle in den eigenen Reihen ausfindig zu machen". Nur so könne in dem Kollegialorgan wieder Vertrauen und gegenseitige Achtung zum Wohle der Gemeinde einkehren. Er bedauere außerordentlich, dass die Gemeinde erneut durch eine juristische Auseinandersetzung in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werde. Dies schade ihrem Image ungerechterweise, so Bechthold, und: "Ich habe die innige Hoffnung, dass das irgendwann ein Ende findet und die wahren Verursacher dieser nicht mehr hinnehmbaren Situation endlich überführt werden."

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