Diakoniestation

Bernd Pitz jetzt Vorsitzender des Fördervereins

  • vonSonja Hähner
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Fernwald(son). Bernd Pitz heißt der neue Vorsitzende des Fördervereins Fernwald der Diakoniestation Fernwald-Pohlheim. Der ehemalige Beisitzer löst damit die bisherige Vorsitzende Sigrid Götting an der Spitze ab.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung im Bürgerhaus Annerod wurden weitere Vorstandsposten neu besetzt. Das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden hat nun Claudia Becker-Riedl inne. Kassenwart bleibt Siegfried Jäkel, Schriftführerin ist Dörte Hausrath-Schäfer. Als Beisitzerinnen fungieren Traudel Jäkel, Gudrun Gerlach, Gabi Krauskopf und Gisela Papstein. Neben Sigrid Götting schieden damit Erika Hahn und Gudrun Koch aus dem Vorstand aus.

In ihrem Bericht ging Götting auf die Ereignisse des abgelaufenen Geschäftsjahres aus Vereinssicht ein. Der Verein trägt vor allem die Personalkosten für das Freiwillige Soziale Jahr in der Diakoniestation, gibt Zuschüsse zu Dienstfahrzeugen und -handys und finanziert das Betreuungscafé.

Mitgliederwerbung enorm wichtig

Siegfried Jäkel erläuterte die Kassenlage und Mitgliederentwicklung. Der Verein nehme jedes Jahr an den Spendenvergabeprogrammen von Volksbank und Sparkasse teil, berichtete Jäkel. Zudem stehe man auf der Zuwendungsliste der Gerichte in Hessen.

Der Verein hatte zum Ende des Jahres 2019 447 Mitglieder. Den 25 Abgängen, davon verstarben 13 Mitglieder, stehen nur drei Neueintritte gegenüber. "Das Durchschnittsalter unserer Mitglieder ist mit 71,3 Jahren sehr hoch", sagte der Kassenwart.

Neue Mitglieder zu werben sei schwierig, der Verein versuche unter anderem mit einem Werbeflyer, der bei Ärzten, in Kirchen und in Apotheken ausgelegt werde, auf seine wichtige Arbeit aufmerksam zu machen.

Die Kassenprüfer Werner Hahn und Frank Stein bescheinigten Jäkel eine tadellose Kassenführung. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Der Geschäftsführer der Diakoniestation, Markus Bernhardt, ging in seinem Bericht auf die aktuelle Situation ein. "Wir sind bislang gut durch die Krise gekommen", aber nun im Herbst werde die Situation ernster. Ihm sei es wichtig, die Versorgungssituation und die Qualität der Pflege zu erhalten. "Gerade Schutzmaterial wird gebraucht, hier werden wir auch auf den Förderverein zukommen", sagte er. Im Gegensatz dazu gebe es keine Kosten bei den Betreuungscafés, diese finden wegen Corona derzeit und in nächster Zukunft nicht statt.

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