In Langgöns und Fernwald

Automatensprenger scheitern an Sicherheitstechnik

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Fernwald/Langgöns (pm). Innerhalb von nur einer Woche wurden zwei SB-Stellen der Volksbank Mittelhessen Ziel so genannter Automatensprenger. Noch unbekannte Täter versuchten, durch das Einleiten und Entzünden eines explosiven Gasgemisches in der Nacht zum 7. September den Geldautomat am Rewe in Langgöns zu öffnen. In der Nacht zum 14. September machten sich unbekannte Täter an der SB-Stelle im Rewe-Markt in Steinbach zu schaffen (die Gießener Allgemeine Zeitung berichtete). In beiden Fällen scheiterten die Täter an der im Gerät verbauten Sicherheitstechnik, teilte das Geldinstitut nun mit. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Seit den ersten, teils noch erfolgreichen "Angriffen" auf Geldautomaten der Volksbank Mittelhessen hat die Bank erheblich in Sicherheitssysteme investiert. Technische Maßnahmen sollen Explosionen verhindern. Zwar wird das Gerät beim Versuch, eine Explosion herbeizuführen, in der Regel beschädigt, aber die Geldkassetten werden nicht freigegeben. Darüber hinaus wurden bei zahlreichen gefährdeten Standorten auch bauliche Vorkehrungen getroffen. So sollen zum Beispiel Druckausgleichsvorrichtungen verhindern, dass die Gebäude größeren Schaden nehmen. Bei früheren Versuchen, wie zum Beispiel im Jahr 2013 in Oberkleen, wurden die Räumlichkeiten teils massiv in Mitleidenschaft gezogen.

Die SB-Stelle in Langgöns ist bereits wieder in Betrieb. Auch der Geldautomat in Steinbach wird in wenigen Tagen wieder einsatzbereit sein.

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