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Areal um Fernwaldhalle soll neu konzipiert werden

  • vonLena Karber
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Fernwald(lkl). Der Antrag der Freien Wähler zur Erstellung eines städtebaulichen Konzeptes zur künftigen Nutzung des Bereiches Oppenröder Straße/ rund um die Fernwaldhalle ist in der jüngsten Gemeindevertretersitzung auf Zustimmung aller Fraktionen gestoßen.

Bernd Voigt (Grüne) merkte indes an, seine Fraktion habe bereits im September "den gleichen Antrag gestellt". Dieser sei damals auch einstimmig angenommen worden. Es sei sogar zur Bildung einer Arbeitsgruppe gekommen, doch "passiert ist nichts".

Bürgermeister Stefan Bechthold (SPD) führte dies darauf zurück, dass viele der geplanten Maßnahmen in enger Verbindung zu Projekten gestanden hätten, die durch das Land Hessen vorangetrieben werden müssen. Bechthold verwies diesbezüglich auf die Hauptstraße in Steinbach, für die man seit Jahren eine Priorisierung anstrebe.

Einstimmiges Votum

Trotz Einigkeit über die Sinnhaftigkeit eines Gesamtkonzepts kam es in der Gemeindevertretung jedoch zu Diskussionen über die genaue Vorgehensweise. Dabei sprach sich Matthias Klose (CDU) dafür aus, vor der Beauftragung eines Planungsbüros einen Rahmen für das Projekt festzulegen, um die Kosten und die Dauer der Bauleitplanung zu senken. Bürgermeister Bechthold hingegen hielt das für wenig sinnvoll. "Das kann durchaus richtig Geld kosten", sagte er. Aber genau diese grundlegende Gesamtplanung sei das, "was ein Fachbüro leisten kann und leisten muss". Letztlich einigte sich die Gemeindevertretung darauf, dass der Gemeindevorstand mit der Auswahl eines Planungsbüros beauftragt werden soll, das ausgesuchte Planungsbüro sich dann jedoch zunächst im Fachausschuss vorstellen soll.

Nach dieser Vereinbarung wurde die Beschlussvorlage schließlich einstimmig angenommen. FOTO: LKL

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