In Annerod klafft ein tiefes Loch

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Die Bagger haben ganze Arbeit geleistet. Vom ehemaligen "Nahkauf" in Annerod ist nur noch eine Baugrube übrig geblieben. Wo vor ziemlich genau fünf Jahren das letzte Lebensmittelgeschäft des Ortes geschlossen hat, soll im kommenden Jahr ein zweigeteilter Gebäudekomplex entstehen. 13 Wohnungen sind geplant, außerdem drei Gewerbeeinheiten, die wahlweise als Büro oder Praxis genutzt werden können.

Die Bagger haben ganze Arbeit geleistet. Vom ehemaligen "Nahkauf" in Annerod ist nur noch eine Baugrube übrig geblieben. Wo vor ziemlich genau fünf Jahren das letzte Lebensmittelgeschäft des Ortes geschlossen hat, soll im kommenden Jahr ein zweigeteilter Gebäudekomplex entstehen. 13 Wohnungen sind geplant, außerdem drei Gewerbeeinheiten, die wahlweise als Büro oder Praxis genutzt werden können.

Wie zentral der Standort zwischen Grasweg, Borngasse und Rödgener Straße liegt, zeigt das Luftbild unseres Mitarbeiters Manfred Henß. Bei dem großen Gebäude auf der rechten Seite der Borngasse handelt es sich um das Allo-Seniorenheim, dessen Bewohner früher gerne kleinere Besorgungen im Nahkauf um die Ecke erledigten. Doch nicht nur für sie war die Schließung des Ladens ein großer Verlust. Die Nahversorgung in Annerod, wo nur eine Bäckerei verblieben ist, steht seither auf der kommunalpolitischen Agenda. Die Hoffnung ruht nun auf der Kropp-Gruppe aus Großenlüder. Sie hat im Juni von der Gemeindevertretung den Auftrag zur Entwicklung eines Nahversorgungszentrums erhalten. Ein Baustein dieses Projekts, das auf der Jägersplatt angesiedelt werden soll, ist ein Einkaufsmarkt. Als potenzieller Betreiber ist Norma im Gespräch.

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