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Peter Weissner (l., "Haus Samaria") nimmt den Scheck von Luigi Vulcano entgegen.

1330-Euro-Spende statt Geschenken

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Fernwald/Gießen(pm). Den stolzen Betrag von 1330 Euro spendete kürzlich Luigi Vulcano an das Hospiz "Haus Samaria" in Gießen. Der in Annerod ansässige Unternehmer stammt aus dem Süden Italiens, aus Kalabrien; er lebt seit 55 Jahren in Deutschland. Zunächst hatte er eine Schneiderlehre absolviert, danach eine Ausbildung zum Polsterer/Raumausstatter draufgesattelt. Nach nur zwei Gesellenjahren wurde er zur Meisterprüfung zugelassen, die erfolgreich abgeschlossen wurde. Viele Jahre hatte er mit einem Partner eine Möbelfirma betrieben. Seit mittlerweile zwölf Jahren produziert jetzt Vulcanos Manufaktur "Motus Sitzmöbel" Funktionsstühle, Sofas und Betten in Handarbeit; seit fünf Jahren wird auch die eigene Produktion verkauft.

Anlässlich seines 70. Geburtstages wünschte sich Geschäftsführer Vulcano nichts - außer einer kleinen Spende. Daraus sind 1330 Euro geworden. Vulcanos Schwägerin war ein halbes Jahr zu Gast im Hospiz "Haus Samaria Hospiz", bis sie entlassen wurde. "Die gute Pflege und Versorgung hat diese Entlassung möglich gemacht", so der Jubilar. "Meine Schwägerin wollte gar nicht nach Hause, so gut hat es ihr gefallen. Das hat mir sehr imponiert." So habe er die Idee gehabt, auf Geburtstagsgeschenke zu verzichten und stattdessen um Unterstützung für das Hospiz zu bitten. Seine Schwägerin habe übrigens noch eine Reise nach Italien gemacht; es gehe ihr den Umständen entsprechend gut.

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