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Edda Ulm: Kirschernte der besonderen Art

Leserfotos

Ferienzeit

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Trotz oder gerade wegen der Ferienzeit sind die Leser dieser Zeitung eifrig am fotografieren. So etwa Karl Heinz Leinweber, der gewissermaßen auf die Pirsch ging: "Etwas weit weg - so gut wie es ging dann doch erwischt. Ein neugieriges Reh versteckt sich in einem Getreidefeld zwischen Allendorf/Lumda und Treis am vergangenen Sonntag." Dazu liefert einer auch noch einen prächtigen Kaktus, aufgenommen bei Familie Zecher in Treis. Er erhielt nämlich einen Anruf von Walter Zecher mit folgender Bitte: "Karl Heinz, du musst unbedingt mit deiner Kamera kommen und diesen Kaktus im Bild festhalten." In einem "schlauen" Buch konnten die beiden dann noch in Erfahrung bringen, dass es sich um einen Seeigelkaktus handelt.

Eine Ergänzung zur vorherigen Leserfotoseite liefert Martin Theiß: "Anbei ein Foto vom Mohnfeld der Familie Jung in Holzheim, auch wenn heute bereits eins in der Zeitung abgedruckt war. Ich habe das dritte Feld fotografiert, das etwas oberhalb der anderen beiden liegt. Gegen 5.30 Uhr bei schönem Licht und Sonnenaufgang."

Edda Ulm kam bei einem Spaziergang dieser Tage über die Streuobstwiesen zwischen Dornholzhausen und Hüttenberg an vielen Kirschbäumen vorbei, die fast ausnahmslos von den Eigentümern nicht abgeerntet werden: "So mancher Spaziergänger, so auch ich, lässt sich dann im Vorbeigehen ein paar Kirschen schmecken. Vor Kurzem habe ich aber eine wirklich kuriose Art der Kirschenernte beobachten können. Ich vermute mal, dass es nicht die Eigentümer waren. Kirschenernte einmal anders.

Kommen wir zunächst zu kleineren Zeitgenossen. Gisela Bachmann aus Mücke ließ der Redaktion zwei Leserfotos zukommen, die gewissermaßen eine Verwandlung dokumentieren: "Der Hirschkäfer krabbelte über einen Feldweg und kam anscheinend aus einem Schlammbad mit Moos am Geweih und den Augen. Er war etwas orientierungslos. Siehe Vorher-Bild. Ich habe ihn dann etwas gesäubert, sodass er wieder besser sehen konnte und ganz schnell den Weg überquerte. Siehe Nachher-Bild."

Immer wieder beeindruckend auch die Fotos von Harald Bott aus Nieder-Ohmen: "Der kleine Rüsselkäfer (etwa fünf bis sechs Millimeter groß) ganz alleine im Gräserdschungel. Wie gut auf dem Bild zu erkennen ist, hat er aber einen guten Appetit."

Und zum Abschluss noch ein Kuriosum. Wilfried Scheer entdeckte ein "Zebra" in der Hausener Gemarkung: Bei genauerem Hinsehen entpuppte es sich allerdings als ein für hiesige Verhältnisse gewöhnliches Pferd - jenseits von Afrika. (age)

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