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Ferienspiele

Ferienspiele in Langgöns, Reiskirchen, Lich, Fernwald und Pohlheim

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Die Ferienzeit geht in die vierte Woche - und bei den Ferienspielen war wieder tierisch was los.

Tierisch was los bei den Ferienspielen: Einen Streichelzoo und Reiterspaß gab es in Pohlheim. In dem Kurs "Rund ums Pferd" wurden den sechs Teilnehmerinnen die Grundzüge der Pferdepflege und des Reitens gezeigt.

Kursleiterin Carmen Haas begann hierbei ganz am Anfang, denn der Kurs richtete sich an Anfänger und Interessierte. Bevor es zum Reiten auf die Koppel ging, lernten die Kursteilnehmer zunächst, das Pferd am Strick zu führen. Auch die allgemeine Pferdepflege, etwa das Striegeln, wurde geübt. Die Ponys Billy und Lilly freuten sich vor allem über diesen Teil des Programms.

Zum Schluss durften alle reiten. Dazu gehörte auch, die beiden Ponys zu satteln und richtig aufzusteigen. Als letztes Hindernis mussten die Kinder noch beweisen, dass sie sicher im Sattel sitzen. Dann ging es los: Zwanzig Minuten durfte jeder im Schritt und Trab geführt von Carmen Haas auf der Koppel reiten. Die Vorfreude war hierbei riesengroß. Während die einen ritten, zählten die anderen die Minuten, bis sie endlich an der Reihe waren. (fak)

Modelle bemalen in Hüttenberg

In Hüttenbergwar Feinmotorik gefragt. Unter der Leitung von Sebastian Donath haben sich fünf Jungs einen Nachmittag hingesetzt, um in Detailarbeit Modellflugzeuge zu bauen. Neben den Modellbausätzen standen Pinsel und Farbe bereit. Die Modellauswahl erfolgte querbeet. Von Jagdflugzeugen aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg über große Passagiermaschinen bis hin zum Tie Fighter aus "Star Wars" war für jeden Geschmack etwas dabei.

Sebastian Donath war in seiner Jugend selbst begeisterter Modellbauer. Bereits im vergangenen Jahr hat er einen solchen Modellbaukurs angeboten. Wenn die Begeisterung weiterhin anhält, steht einer Fortsetzung nichts im Wege. (fak)

Ferienspaß in Fernwald

In Fernwaldliegen hinter den Kindern der Ferienbetreuung an der Grundschule Steinbach drei ereignisreiche Wochen. Es wurde viel gebastelt, erlebt und angeschaut. Unter anderem standen Ausflüge in die Wieseckaue und den Licher Bürgerpark sowie zum Barfußpark in Alten-Buseck auf dem Programm. Gebastelt wurde mit Leder, Schwämmen und Bügelperlen. Auch Pizza und Smoothies wurden selbst gemacht und zwischendurch zur Entspannung Filme geschaut, berichtet Betreuungskoordinatorin Birgit Börner. (pm)

Angeln in Langgöns

In Langgönsbot der Angelsportverein Kleebachtal-Langgöns ein Schnupperangeln für Kinder am Pfarrersteich in Cleeberg an. Nach der Einweisung in die Angeltechnik konnten die 18 Mädchen und Jungen etliche Forellen fangen. Keiner musste ohne einen Fang nach Hause gehen. Die Fische wurden von den Vereinsmitgliedern versorgt und küchenfertig vorbereitet.

Nach dem Angeln stärkten sich die jungen Angler mit Würstchen vom Grill und Limonade. Mehrere Kinder waren bereits "alte Bekannte" aus den Vorjahren und freuen sich schon auf die Teilnahme im nächsten Sommer. (pm)

Lernen in Reiskirchen

Unter dem Motto Erinnerungsstärkung ging es in Reiskirchenhoch her - und das, obwohl es mitten in den Ferien um lernen ging. Jugendpflegerin Stefanie Abendroth und Ergotherapeutin Carolin Weigel hatten das Ziel, Kindern zu zeigen, dass Lernen Spaß machen kann und nicht nur zum Alltag der Schule gehören muss.

Nach einer kurzen Einführung über die Theorie des Lernens, ging es weiter mit Spielen, um den Kindern verschiedene Lernstrategien beizubringen. Vor allem die Geschichtentechnik sorgte für viel Begeisterung. Zu vier beliebigen, unbekannten Begriffen sollten sich die Kinder eine passende Geschichte ausdenken. Sie ließen ihrer Fantasie freien Lauf und strickten mit derartig viel Elan an dieser weiter, dass Kursleiterin Carolin Weigel kaum zum Zug kam. (fak)

Waldbesuch in Lich

Bei den LicherFerienspielen stand ein Wald-Workshop mit dem Förster auf dem Programm. Der Vormittag war in 2 Teile gegliedert. Im ersten Teil lernten die Kinder den Wald von der spielerischen Seite kennen. So wartete etwa ein Holzpuzzle mit verschiedenen Baumarten auf sie. An einer weiteren Station schlüpften die Kinder in die Rolle eines Rückepferdes, das schwere Hölzer aus dem Wald an den Weg transportieren möchte. Dabei wurde die nachhaltige Nutzung von Holz aus dem Wald, der Weg des Holzes vom Wald zum Klopapier und die Schwere der Waldarbeit verdeutlicht.

Der zweite Teil bestand im praktischen Arbeiten im Wald. In zwei Kleingruppen konnten die Kinder kleine Bäume in einer Forstkultur vor dem Verbiss durch Rehe schützen. Insbesondere an den für Rehe so leckeren Flatterulmen brachten die Kinder Mulchplatten, Akazienstäbe und eine Schutzmanschette an, um die Bäume so vor dem frühen Ableben zu bewahren. (pm/Fotos: pm/fak)

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