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Lich: Bettenhäuser CDU-Kandidaten auf Ortsrundgang

Lich (kjg). Die CDU-Mitglieder des Licher Ortsteils Bettenhausen haben sich mit Mandatsträgern und Kandidaten aus Lich im Dorfgemeinschaftshaus in Bettenhausen getroffen. Ortsvorsteher Martin Thiel, der dieses Amt seit fünf Jahren innehat, nahm dies zum Anlass, um über die "größte Baustelle in Bettenhausen" zu berichten.

Die Renovierungsmaßnahmen seien immer noch nicht fertig, der Eingangsbereich habe sich vom Hauptgebäude gelöst und die Innengestaltung im Foyer komme auch nicht voran. Er habe in Lich häufig reklamiert und hoffe, dass etwas passiere.

Die Kandidaten für den Bettenhäuser Ortsbeirat stellten sich anschließend vor. Carsten Hegenbart ist seit zehn Jahren in Bettenhausen und arbeitet als Werkstattmeister. Er möchte sich für das Gemeinwohl engagieren und sieht, dass in Bettenhausen noch einiges getan werden kann. 51 Jahre alt ist der Marathonläufer Miroslav Krampl. Er ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und ist Geschäftsführer eines Maklerunternehmens sowie einer Personalberatung. Bettenhausen sei ein lebendiges Dorf, es gebe eine tolle Vereinsgemeinschaft, und es sei gut, in Bettenhausen zu leben. Er möchte den Menschen in Bettenhausen eine Stimme geben. Angela Scheld Lopez, halb Italienerin und halb Spanierin, hat vier Kinder, ist verheiratet, und arbeitet halbtags bei einer Werkzeugvermietungsfirma. Sie engagiert sich gegen Windräder in Bettenhausen und bedauert, dass die Bevölkerung zu wenig informiert wird.

Deshalb möchte sie sich einbringen. Ihr Mann Michael Scheld ist Betriebsleiter im gleichen Unternehmen. Er ist gegen die Windräder und sagt, die kleinen Ortsteile bräuchten Unterstützung.

Beim Rundgang durch das 550-Einwohner-Dorf machte man an mehreren "Brennpunkten" Station. Der Spielplatz sei zurzeit eine Baustelle, er werde renoviert und mit neuen Spielgeräten versehen, hieß es. Der Radweg von Muschenheim nach Bettenhausen sei "super". Er habe eine Lücke geschlossen, und man sei mit dem Fahrrad in alle Richtungen angebunden, führte Thiel aus. Leider gebe es die fahrbare Zweigstelle der Volksbank nicht mehr. Bei der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Licht habe es Probleme gegeben, die die Stadt in Verbindung mit der OVAG schnell gelöst habe.

Ob die Windräder kommen, sei nicht sicher, erläuterte Thiel, es gebe Einsprüche. Er betrachte das Ganze mit Unverständnis und sei der Meinung, es gebe zu wenig Wind für die Windräder. Am Friedhof angekommen bestätigte Thiel, dass eine Entscheidung bezüglich der Bestattungsformen noch nicht getroffen sei. Insbesondere beim "Memoriam Garten", den die Bettenhäuser gerne hätten, gebe es Bedenken wegen der monopolartigen Stellung des Anbieters. Wärmenden Kaffee gab es im evangelischen Gemeindehaus, in dem sich die Kandidaten für den Ortsbeirat in Bettenhausen vorstellten.

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