Es bleibt weniger Impfstoff übrig

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Gießen (pm). Dass der Impfstoff von AstraZeneca nicht das beste Image hat, bekommen auch die Verantwortlichen im Impfzentrum in Heuchelheim zu spüren. Immer wieder werden entsprechende Termine nicht wahrgenommen. Der Landkreis hat nun reagiert und im Impfzentrum Termine überbucht.

Dadurch, so heißt es in einer Pressemitteilung, sei erreicht worden, »dass weniger Impfdosen am Tagesende übrig bleiben«. Das hat wiederum zur Folge, dass weniger Termine über die sogenannte Impfbrücke angeboten werden können.

Derzeit gebe es eine Überbuchung von 25 Prozent, das entspricht laut Landkreis dem Anteil der nicht wahrgenommenen Termine. »Unsere Bilanz vom Wochenende ist, dass die Überbuchung von AstraZeneca-Terminen wirkt und dazu führt, dass wir ziemlich genau den Impfstoff verimpfen können, der uns zur Verfügung steht«, bilanziert Udo Liebich, Leitung des Impfzentrums.

Am Montag und Dienstag wurden deshalb keine neuen Termine im Impfbrücken-Portal eingestellt. Generell könnten daher auch zukünftig weniger Termine über die Impfbrücke vergeben werden.

Das Angebot der Impfbrücke richtet sich ausschließlich an impfberechtigte Personen aus dem Kreis Gießen, die sich bereits über das Portal des Landes Hessen registriert haben. Dies betrifft derzeit Menschen über 60 und Angehörige der Priorisierungsgruppe 1 und 2.

Generell gilt weiterhin: Sobald trotz Überbuchung AstraZeneca-Impfstoff übrig bleiben sollte, werden freie Termine täglich um 9 Uhr online unter https://corona.lkgi.de/impfen/impfbruecke/ freigeschaltet.

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