Arbeitsrecht

Erzieherin verliert vor Gericht

  • Rüdiger Soßdorf
    vonRüdiger Soßdorf
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Gießen/Staufenberg(so). Eine Erzieherin, die bei einem kommunalen Träger von mehreren Kindertagesstätten beschäftigt ist, kann von dem Arbeitgeber von einer in eine andere Kita umgesetzt werden, wenn es dafür organisatorische Erfordernisse gibt.

Das hat das Arbeitsgericht Gießen jetzt entschieden. Damit ist die Klage einer Erzieherin abgewiesen, die sich gegen ihre Umsetzung juristisch zur Wehr gesetzt hat. Das Gericht folgte nicht der Argumentation, dass es sich bei einer Kita um eine selbstständige Einheit handelt, sondern dass bei mehreren Kitas eines gemeinsamen Trägers dieser eine Dienststelle ist. Die Klägerin habe nicht das Recht auf einen ganz bestimmten Arbeitsplatz, eine Umsetzung falle in das Direktionsrecht des Arbeitgebers.

Eine Berufung gegen das Urteil ist vor dem Landesarbeitsgericht in Frankfurt möglich.

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