Im April wurde die erste Hallenstütze aufgestellt, nun steht der Rohbau. FOTO: SRS
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Im April wurde die erste Hallenstütze aufgestellt, nun steht der Rohbau. FOTO: SRS

Eröffnung im Oktober geplant

  • vonStefan Schaal
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Linden(srs). Nach vier Monaten Arbeiten steht der Rohbau des neuen Logistikzentrums der Firma Alternate in Linden. Das Unternehmen feierte am gestrigen Freitag Richtfest.

Trotz Corona liege man voll im Zeitplan, sagte ein Unternehmenssprecher bei einer Führung durch die neue Halle. Bereits ab Oktober soll der Bau zunächst als "Pufferlager" genutzt werden, um dann im Weihnachtsgeschäft die bisherigen drei Logistikzentren in Linden und Pohlheim zu entlasten. Mittelfristig sollen rund 30 Mitarbeiter in der Halle tätig sein. Die Fertigstellung der Halle ist für Ende kommenden Jahres vorgesehen.

Kunden aus dem Kreisgebiet, die bestellte Waren bei Alternate abholen, werden zukünftig seltener nach Pohlheim fahren müssen. Produkte wie beispielsweise Spielwaren, Werkzeug und Artikel aus dem Bereich Haus und Garten sollen in der neuen Halle statt wie bisher in Pohlheim abgeholt werden können, in Garbenteich verbleiben vor allem IT-Kleinteile. Ein positiver Nebeneffekt für Kunden aus der Region, sagte ein Unternehmenssprecher.

Seit März entsteht in der Siemensstraße im Lückebachtal auf dem Areal nahe des Metro-Markts ein Logistikgebäude mit einer Nutzfläche von 12 500 Quadratmetern für ein Hochregallager mit Platz für rund 10 000 Produkte. Weitere 9000 Quadratmeter sind für ein viergeschossiges sogenanntes "Picking Lager" vorgesehen, wo die Artikel direkt vom Regal in Behälter geladen werden. 19 Laderampen für Lkw bieten Stellplätze für die Anlieferung und Abholung von Waren. Um den Kunden ein reibungsloses Abholen von bestellten Artikeln zu ermöglichen, wird es einen Drive-by-Schalter geben.

Weitere 3000 Quadratmeter oberhalb der Hallenfläche sollen als Büroräume genutzt werden. Unten wird eine Fußbodenheizung verlegt, gekühlt wird durch Leitungen in der Decke. Auf dem Dach ist eine Fotovoltaikanlage installiert, die 50 Prozent des benötigten Stroms produzieren soll.

Im März dieses Jahres waren auf dem Gelände erste Gründungsmaßnahmen eingeleitet worden. Im April stand dann die erste Hallenstütze. Am gestrigen Freitag wurde nun das letzte Wandelement eingefügt.

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