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Freisprechung der Gesellen der Maler- und Lackiererinnung Gießen.

"Erfolg im Beruf motiviert"

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Gießen (sel). Die Betriebe des heimischen Maler- und Lackiererhandwerks in Stadt und Kreis Gießen freuen sich über 19 junge Männer und zwei junge Frauen, die in den beiden Gesellenprüfungen des Jahres 2019 - Winter- und Sommerprüfung - ihre dreijährige Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss geführt haben. In der Aula der Willy-Brandt-Kreisberufsschule nahmen sie ihre Zertifikate aus den Händen des stellvertretenden Obermeisters der Malerinnung Gießen, Marcus Jung (Holzheim), entgegen, der dabei von Mitgliedern des Prüfungsausschusses und dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gießen, Uwe Bock, unterstützt wurde.

Als innungs- und prüfungsbeste Malerjunggesellen wurden Sarah Heidenreich aus Gießen, ausgebildet bei der Firma Rudolf Leithäuser (Gießen), und David Hannich aus Buseck, ausgebildet bei der Firma Klingelhöfer (Oppenrod) ausgezeichnet, bei den Fahrzeuglackierern Florian Pelikan aus Gießen, ausgebildet beim Karosserie- und Lackierzentrum Gießen.

Die weiteren Maler-Junggesellen aus dem Gießener Land sind: Christina Born (Heuchelheim, Ausbildungsbetrieb ZAUG, Gießen), Kevin Harsch (Grünberg, AB Frank Hoffmann, Grünberg), Christoph Lemmer (Staufenberg, AB Rudolf Leithäuser, Gießen), Mike Mboup (Pohlheim, AB Dirk Großhaus, Pohlheim), Christopher Piontek (Fernwald, AB Andrea Klingelhöfer, Oppenrod), Eric Schäfer (Allendorf/Lumda, AB Harald Franke, Buseck), Yasin Aktoprak (Lollar, AB Göksel Aktoprak, Lollar), Amir Ali Bayat (Gießen, AB Rudolf Leithäuser, Gießen), Philipp Heßler (Reiskirchen, AB Wolfgang Schmidt, Laubach), Tim Horst (Gießen, AB Baudeko Richardt, Gießen), Kevin Neckermann (Hennef, AB ZAUG, Gießen), Abdirahman Omar Nuur (Gießen, AB Gustav Wille, Rodheim-Bieber) und Justus Ranze (Fernwald, AB Markus Knöpper, Pohlheim).

Bau- und Metallmaler: Marcel Bernhardt (Lich, AB ZAUG, Gießen).

Mit dem Gesellenbrief haben die jungen Leute einen ersten wichtigen Schritt im Berufsleben getan. Laut Marcus Jung sollte dieser Schritt aber nicht zugleich der letzte sein, denn die "Karriereleiter" im Handwerk habe viele Sprossen. Sich immer neue Ziele zu setzen und diese dann mit Fortbildungen und Weiterqualifikationen konsequent anzustreben, sollte Motivation und Herausforderung zugleich sein. In diesem Sinne sei mit dem Abschluss der Lehre das Lernen keineswegs vorbei. Das gelte aber nicht nur für junge Gesellen, sondern auch für alle, die schon lange im Berufsleben stehen, Meister und Betriebsleiter eingeschlossen.

Klar sei: Erfolg im Beruf motiviere zu weiteren Erfolgen. Dabei gelte es, auf den persönlichen Stärken und individuellen Fähigkeiten aufzubauen, "sich also stimmig zu verhalten". Andere zu kopieren oder werden zu wollen wie diese, und damit praktisch "gegen die eigene Natur zu handeln", das ist laut Jung nicht der richtige Weg.

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