Zusätzliche FFP2-Masken werden auch im Landkreis Gießen verteilt.
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Zusätzliche FFP2-Masken werden auch im Landkreis Gießen verteilt.

Corona-Schutzausrüstung

Landkreis Gießen verteilt zehntausende FFP2-Masken und Handschuhe

  • Alexander Geck
    vonAlexander Geck
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Der Landkreis Gießen verteilt weitere Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel, die vom Land Hessen zur Verfügung gestellt werden, darunter weitere 130 000 FFP2-Masken.

Gießen – Das Hessische Innenministerium hatte am Sonntag vermeldet, dass die Landesregierung in dieser Woche weitere drei Millionen FFP2-Masken für den Einsatz in Pflegeeinrichtungen an die Städte und Landkreise verteilten will. Wie der Pressesprecher des Landkreises Gießen, Dirk Wingender, auf Anfrage dieser Zeitung mitteilte, geht das Material der nunmehr elften Lieferung im Kreis Gießen an 29 Pflegeheime, ambulante Dienste, Jugendhilfeeinrichtungen und eine Reihe weiterer Einrichtungen. Berücksichtigt werden über die sogenannten kommunalen Bedarfe beispielsweise auch Hebammen.

Seit Beginn der Pandemie geben die Landkreise die vom Land Hessen bereitgestellte Schutzkleidung und Desinfektionsmittel weiter, im einzelnen sind dies Hände- und Flächendesinfektionsmittel, sogenannte Faceshields, Schutzbrillen, Mund-Nasen-Schutz, FFP2- und FFP3-Masken, Schutzkittel sowie Handschuhe in verschiedenen Ausführungen.

»In Summe sind es mehrere Millionen Artikel und tausende Liter Desinfektionsmitteln, die wir verteilt haben«, schreibt Wingender. Zudem gingen 425 Tablet-Computer der »digitalen Luftbrücke« des Landes an 29 stationäre Pflegeeinrichtungen im Landkreis.

Corona-Schutz im Landkreis Gießen: 130 000 Masken, 50 000 Handschuhe

Der Kreis erwarte diese Woche zusätzlich 130 000 FFP2-Masken und 50 000 Infektionsschutzhandschuhe, ebenso die Schutzkleidung für das Impfzentrum in Heuchelheim, Desinfektionsmaterial, EDV-Ausstattung sowie Hilfsmaterial für die Impfung wie Spritzen, Pflaster oder Tupfer, führt Wingender weiter aus.

Prinzipiell verantwortlich für die Verteilung ist der Katastrophenschutz im Fachdienst Gefahrenabwehr unter Leitung von Kreisbrandinspektor Mario Binsch.

Weiter heißt es aus der Kreisverwaltung, dass man im Juli bei 75 Einrichtungen den erforderlichen Materialbedarf bis zum Jahresende abgefragt und die erforderlichen Mengen an das Land Hessen gemeldet habe. Das Material werde seitdem Stück für Stück vom Land über den Landkreis verteilt. »Seit dem Frühjahr fragen wir zudem wöchentlich über die Zentrale Leitstelle die Belegungszahlen in den Pflegeheimen ab, fragen nach der personellen Belastung und dem vorhandenen Schutzmaterial. Bei Engpässen helfen wir entsprechend aus«, ergänzt Wingender.

Corona-Schutz in Hessen: Uniklinikum Gießen verteilt Material an Krankenhäuser

Die Krankenhäuser werden vom Land Hessen über die koordinierenden Krankenhäuser versorgt. In der hiesigen Region verteilt das Universitätsklinikum in Gießen das Material an 17 Krankenhäuser in den Landkreisen Gießen, Lahn-Dill und Wetterau.

Ein mit den Spitzenverbänden der verschiedenen Dachverbände vereinbarter Verteilungsschlüssel wird in den Landkreisen angewendet. Im Kreis Gießen gilt dies für rund 90 Einrichtungen. Dazu gehören die stationäre Pflege, ambulante Pflege, Jugendhilfe, Wiedereingliederungshilfe, Obdachlosenhilfe, Suchthilfe, Rettungsdienste, Gesundheitsämter sowie Feuerwehren, Hebammen oder Palliativstationen.

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