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Polier Erich Pimpl (auf dem Gerüst) verliest den Richtspruch für die Mehrfamilienhäuser in der Londorfer Straße. FOTO: TB

Einzug bereits im September

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Grünberg(tb). Läuft alles nach Plan, sollen Anfang September die ersten Wohnungen bezugsfertig sein. Ein ehrgeiziges Ziel, doch zeigt sich die Sparkasse Grünberg als Bauherrin zuversichtlich, dass es erreicht werde. Anlass bot das gestrige Richtfest für die drei Mehrfamilienhäuser, die das Geldinstitut in der Londorfer Straße/Ecke Theo-Koch-Straße errichtet. Investitionsvolumen: rund 7,7 Millionen Euro.

Sparkasse investiert 7,7 Millionen Euro

Auf circa 2000 Quadratmetern entstehen 26 "barrierefreundliche" Mietwohnungen. Mit zwei, drei oder vier Zimmern, zwischen 40 und 100 Quadratmeter groß. Hinzu kommen 14 Garagen.

"Ein wichtiger Meilenstein ist heute erreicht. Wir freuen uns schon auf die Fertigstellung, wenn die Gebäude sich mit Leben füllen und Menschen in der Region ein neues Zuhause bieten", betonte Silvia Linker, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Grünberg. Über zwei Jahre, so verriet sie den Gästen aus Politik und Wirtschaft, habe man sich mit dem Projekt bereits beschäftigt gehabt. Um schließlich im Sommer 2018 mit den Neubauplänen auf dem Areal der alten Sparkasse an die Öffentlichkeit zu gehen. Anfang 2019 ging die Baugenehmigung ein, es konnte losgehen. Am Anfang stand der Abriss, unter anderem der Schalterhalle. Was auch Linker mit Wehmut erfüllte: "Da habe ich gelernt."

Nach zwölf Monaten ist die Rohbauphase abgeschlossen, folgt der Innenausbau. Im Spätsommer soll alles fertig sein, werden sich die Neubauten mit ihren Mansarddächern und feingegliederten Fassaden "harmonisch in Grünbergs Stadtbild einfügen", zeigte sich Linker sicher. Ihr Dank dafür galt hier besonders dem Architekten Felix Feldmann, sozusagen ein "Grünberger Gewächs", aber auch allen Beteiligten aus Behörden und Baufirmen. Nicht zu vergessen die Gremien der Sparkasse, allen voran Projektleiterin Susanne Schätzle. Die Vorstandssprecherin machte nun einen Schlenker in die Historie des 186 Jahre alten Geldinstituts. Sie erinnerte vor allem an den 13. März 1945, als Bomben die alte Sparkasse komplett zerstört hatten, vier Frauen im Tresorraum hinter der 70 Zentimeter dicken Stahltür Schutz gefunden hatten. Die Tür wurde bei den Abrissarbeiten geborgen und wird später - zum mahnenden Gedenken - zur Straße hin aufgestellt.

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