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Die Langgönser Delegation in St. Ulrich.

Einweihung mit Weihe

  • Patrick Dehnhardt
    VonPatrick Dehnhardt
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Langgöns (pm/pad). In Pandemiezeiten ist es schwer, Kontakte zu pflegen. Dies gilt auch für Partnerschaften zwischen Gemeinden. Bereits vor einem Jahr wollte eine Langgönser Delegation in die Partnergemeinde St. Ulrich/Pillersee in Tirol reisen, um der feierlichen Einweihung des neuen Musikpavillons beizuwohnen. Coronabedingt wurde der Festakt jedoch verschoben.

Vor Kurzem wurde der Termin nun nachgeholt - unter strengen Schutz- und Hygienevorgaben.

Bürgermeisterin hört auf

Eine feierliche Einweihung in St. Ulrich ist immer mit einer tatsächlichen Weihe, einer Einsegnung durch den katholischen Priester verbunden. Dies war auch diesmal mit der gemeinsamen Festmesse in der Ulricher Kirche der Fall.

Die Langgönser Delegation war besonders von der großen Versammlung aller Traditionsvereine auf dem Dorfplatz beeindruckt, ebenso vom anschließenden Festbetrieb in der Ortsmitte vor dem - jetzt neu errichteten - Musikpavillon. Eine Kapelle aus Osttirol sorgte für Musik.

Die Bürgermeisterin von St. Ulrich, Brigitte Lackner, hatte die Langgönser Delegation mit Bürgermeister Marius Reusch, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Martin Hanika sowie dem Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins, Sebastian Stoll, schon am Vortag zum gemeinsamen Kaffee begrüßt.

Bei einer Besichtigungstour durften die Langgönser einen Blick in den Neubau des Rettungszentrums für Berg- und Wasserrettung sowie die Lawinenkommission werfen. Die Trinkwasserversorgung in St. Ulrich muss nach einer Naturkatastrophe gerade mit neuem Tiefbrunnen, Brunnenhaus und Versorgungsleitungen wieder aufgebaut werden.

Der Abschied war in diesem Fall gleich doppelt: Die Langgönser bedankten sich bei Bürgermeisterin Lackner. Sie war über 25 Jahre in der Ulricher Kommunalpolitik, davon die letzten zwölf als Bürgermeisterin. Da sie bei der Kommunalwahl im Februar auf eigenen Wunsch nicht mehr kandidiert, wird sie in diesem Amt keine Delegation aus Mittelhessen mehr begrüßen können.

Hanika lobte sie für ihre freundliche und hilfsbereite Art als gute Freundin. »Die Partnerschaft zwischen St. Ulrich und Langgöns hat sie entscheidend und über einen langen Zeitraum geprägt, auch sie hat in der gemeindlichen Verbindung immer mehr gesehen, für sie war und ist es eine Freundschaft, auch im Privaten. Dies wird auch so bleiben und dafür sind wir ihr und den Ulrichern dankbar«, sagte der Vorsitzende der Gemeindevertretung zuversichtlich.

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