So will die Eintracht in Freiburg punkten

Richtung Europa wollen die Fußballer von Eintracht Frankfurt in der Bundesliga-Rückrunde marschieren. Das erste Ausrufezeichen soll zum Rückrundenstart beim Tabellenletzten Freiburg gesetzt werden.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Bestens vorbereitet sieht Thomas Schaaf die Frankfurter Eintracht. "Wir haben ein gutes Programm absolviert", sagte der Trainer des hessischen Fußball-Bundesligisten am Freitag. Vor dem Rückrundenauftakt am Samstag (15.30 Uhr) beim Schlusslicht SC Freiburg zeigte der 53-Jährige Selbstbewusstsein. "Es muss unser Anspruch sein, dort was mitzunehmen", erklärte Schaaf. In den letzten beiden Jahren trennten sich die Teams im Breisgau torlos. "Unsere gute Offensive wird die Null nicht stehen lassen", meinte Frankfurts Trainer und setzt auf die Treffsicherheit von Alexander Meier und Co.

Sein Optimismus gründet sich auf die entspannte Personallage. Zu den Langzeit-Verletzten gesellte sich nur der erkältete Aleksandar Ignjovski. Torhüter Kevin Trapp ist ebenso wieder fit wie Abwehrchef Carlos Zambrano. Das Raubein aus Peru erholte sich schneller als erwartet von der Operation nach einem Bänderriss im Knie. "Ich bin froh über jeden, der gesund zurück ist", sagte Schaaf. Dazu zählen auch Makoto Hasebe und Takashi Inui. Die beiden Japaner waren nach dem frühen Scheitern mit der Nationalmannschaft ihres Heimatlandes beim Asien-Cup erst Anfang der Woche wieder in Frankfurt gelandet.

Im Training zeigten sich die Asiaten fit und guter Dinge. "Sie sind gut drauf, wir können sie fest einplanen", freute sich Schaaf um die personellen Alternativen.

Die in der Vorrunde oft schwächelnde Defensive (34 Gegentore) soll endlich stabiler werden. In der Vorbereitung wurden die Schwachstellen analysiert. Das 3:4 im letzten Test am vergangenen Samstag gegen Servette Genf war aber der Rückfall in alte Verhaltensmuster. "Wir bringen uns selbst zu oft in Verlegenheit durch schlechte Pässe und falsche Reaktionen. Daran müssen wir weiter arbeiten", erklärte der Eintracht-Coach.

Die Offensive macht weniger Probleme. Alexander Meier und Haris Seferovic, die Trumpfkarten der Eintracht, sind im Breisgau bestimmt torhungrig. Denn wenige Stunden später ist das Duo Gast im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF. Weitere Treffer von Meier und Seferovic werden auch die internen Ziele der Frankfurter befeuern. Ziel ist für die Spieler ein internationaler Wettbewerb. "Das ist in unser aller Interesse. Nur anfangen können wir nichts damit. Relevant sind die Spiele. Mit Worten kommen wir nicht dahin", sagte Schaaf.

Mit einer englischen Woche zu starten, hat für Frankfurts Trainer durchaus seinen Reiz. Nach der Partie in Freiburg folgt am Dienstag das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg und am Sonntag der schwere Gang zum FC Augsburg. "Das wird eine flotte Woche. Wenn wir erfolgreich sind, war es genau richtig, wenn nicht, sehen wir die Sache ganz anders", meinte Schaaf, der auf den letzten Drücker nicht mehr mit Neuzugängen rechnet. "Wir sind gut aufstellt", betonte er.

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