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Einschränkungen im Bahnverkehr

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Von: Constantin Hoppe

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Der Bahnübergang in der Hungener Straße in Lich wird im Sommer saniert. © Constantin Hoppe

Lich (con). Ab dem Sommer 2023 steht in Lich die Erneuerung zahlreicher Bahnübergänge an. Einige werden gar ganz verschwinden. Das berichteten die Projektleiter der DB Netz AG Jens Fiedler und Sebastian Herbst in der Sitzung des Bauausschusses.

Demnach werden im kommenden Jahr in der Licher Kernstadt die beiden Bahnübergänge in der Hungener Straße und dem Hohlen Weg saniert. An beiden Übergängen wird der Straßenbelag neu asphaltiert sowie die Licht- und Schrankenanlagen erneuert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich während der Sommerferien stattfinden. Während dieser Zeit wird es auf der Strecke zu Einschränkungen des Bahnverkehrs kommen. Ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet, sagte Herbst.

Gleichzeitig sollen zwei Übergänge am Rand der Kernstadt verschwinden: Die beiden Bahnübergänge an Feldwegen im Osten von Lich sollen ersatzlos geschlossen werden. Die Dauer der Arbeiten an den vier Bahnübergängen schätzt die DB Netz AG auf rund acht Wochen ein. Die Pläne für die Sanierung und den Rückbau der Bahnübergänge sind bereits älter: Seit über fünf Jahren liegen die Planungen vor, die Maßnahmen haben sich jedoch aufgrund einer Gesetzes-Änderung stark verzögert.

Weitere Arbeiten ab 2025

Weitere Baumaßnahmen an Bahnübergängen in der Licher Gemarkung werden im Jahr 2025 erfolgen: Die DB Netz plant zu diesem Zeitpunkt, drei bisher unbeschrankte Bahnübergänge zwischen Lich und Langsdorf an die aktuellen technischen Anforderungen anzupassen. Dazu werden die Anlagen mit Halbschranken und Lichtsignalen nachgerüstet. Zudem soll an allen drei Bahnübergängen die Fahrbahn verbreitert werden.

Auch im Zuge dieser Arbeiten wird es zu Einschränkungen des Bahnverkehrs kommen und ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Wann genau und für welche Dauer die Arbeiten stattfinden werden, konnte Projektleiter Fiedler gegenüber dem Ausschuss nicht eingrenzen: »Darüber wird die DB Netz, ebenso zu den erwartenden Belästigungen durch den Baustellenverkehr und -lärm, unmittelbar vor Baubeginn informieren.«

Der Stadt werden durch alle geplanten Baumaßnahmen keine Kosten entstehen.

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