+
"Die echten Böhmerländer" spielen bei der "Kirwa" auf.

Einen "Flodara" für den Kapellmeister

  • schließen

Gießen/Lollar (vh). Proppenvoll war das Bürgerhaus Lollar zur "Eghalanda Kirwa". Bereits zum fünften Mal fand die Traditionsveranstaltung der Egerländer Gmoi Gießen dort statt. Fast 400 Besucher waren gekommen, um bei Kaffee und nach Originalrezept gebackenen "Kirwa-Küchla" den flotten Klängen von Horst Nausch und seinen "Echten Böhmerländern" aus Aschaffenburg zu lauschen. Diese sorgten sogleich mit dem "Egerländer Marsch" für den passenden Beginn des fast dreistündigen Programms. Ein Block mit Melodien von Ernst Mosch mit beliebten Titeln wie "Fuchsgraben", "Rauschende Birken" und "Die Kapelle hat gewonnen" nutzte die Gmoi-Vorsitzende Ingrid Paulus, um Horst Nausch zu überraschen.

Polsterl-Tanz von Lanz

Weil dem in "Egerer Männertracht" mit rostbrauner Jacke und den original Egerländer Batzlstrümpfen gekleideten Kapellmeister noch die passende Kopfbedeckung fehlte, überreichte Paulus einen "Flodara", einen runden schwarzen Hut.

Neben Liedern von Ernst Mosch waren auch Melodien von Rudi Kugler und Hubert Wolf zu hören. Dabei stimmte Nausch mit Manfred Ott als Gesangsduo Titel wie "Der Schornsteinfeger aus Eger" und "Brouda Liederle" an. Und Hermann Thomé sang mit dem Kapellmeister den Klassiker "Auf der Vogelwiese". Erstmals wurde in Lollar der "Polsterl-Tanz von Lanz" aufgeführt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare