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Eine Krippe als Selfie-Motiv

  • vonJohannes Weil
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Wer am Haus der Familie Pönnighaus-Martin in der Langgönser Straße in Hüttenberg vorbeigeht, staunt seit einigen Tagen nicht schlecht. Die Familie hat die Idee, die Weihnachtsgeschichte für die Menschen im Dorf sichtbar zu machen, erzählt Schöpferin Petra Pönnighaus-Martin. Mit Alltagsgegenständen, Holzresten und Gartenutensilien haben sie die Szene, die sich vor 2000 Jahren im Stall von Bethlehem abgespielt hat, nachgestellt: "Die Idee mit den Baumstämmen hatten wir nach einem Zeitungsbericht über einen Sinnengarten." Sohn Nicolai hat alte Baumstämme auf Länge gesägt. Dann haben die Eltern Petra und Jürgen die handwerkliche Gestaltung und die Herrichtung der Wiese übernommen.

"Die Köpfe sind alte Bälle von den Kindern, die Stoffe Reste aus dem Fotostudio, die Paletten standen im Garten rum." Noch vor dem Lockdown haben sie beobachtet wie Schüler, Kindergartenkinder mit Eltern, aber auch die Gruppen der benachbarten Einrichtung stehen geblieben sind und sich das Ergebnis angeschaut haben: "Wir möchten mit der Idee die Menschen an den eigentlich Sinn von Weihnachten erinnern, Gottes Menschwerdung in dieser Welt. Und daran, dass Weihnachten bleibt - auch im Corona-Jahr", erklärt Petra Pönnighaus-Martin.

Weil der Fotografenmeisterin die Botschaft so wichtig ist, soll sie möglichst in Form einiger Handy-Fotos weitergegeben werden. "Als besondere Aktion vom Fotostudio dürfen sich Kinder und Erwachsene als ›Besucher‹, wie damals die Hirten und Könige, dazustellen: Die Menschen dürfen gerne Selfies machen und weiterschicken. Wer mir ein Foto per WhatsApp zukommen lassen möchte, nimmt an einer Verlosung teil. Der Preis ist ein kleines Fotoshooting im Wert von 100 Euro", sagt sie.jow/FOTO: JOW

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