"Eine Chance für die Stadt"

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Allendorf/Lumda(pm). Die Grünen äußern sich zur geplanten Sanierung der Außenstelle der Clemens-Brentano-Europaschule in Allendorf/Lumda. "Eine gute Nachricht für den Schulstandort", heißt es in einer Pressemitteilung. "Eine Chance für die Stadt."

Man freue sich ausdrücklich über die umfassende Sanierung, erklärt Sandra Henneberg, Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Stadtverordnetenversammlung. "Die Sanierung ist wichtig, weil wir alle wollen, dass unsere Kinder in Räumlichkeiten mit guten Lernbedingungen unterrichtet werden, fügt Gabi Waldschmidt-Busse, Stadtverordnete, hinzu.

Dass der Landkreis als Schulträger nach der Erstellung eines umfangreichen Sanierungsgutachtens nun mit der Umsetzung beginnt, solle als Signal an die Elternschaft und Schüler der Grundschulen in Allendorf/Lumda, Treis und der Rabenau verstanden werden. Diese befinden sich aktuell in der Situation zu entscheiden, welche weiterführende Schule zukünftig besucht werden soll.

Mehr als bauliche Aufwertung

Mit dem Wissen, dass sich in Allendorf etwas tut, gebe es nun veränderte Entscheidungsgrundlagen. "Das kann positiv für die Entwicklung der Schülerzahlen sein", welche sich in den vergangenen Jahren bereits gesteigert haben. Laut aktuellem Schulentwicklungsplan werden die Schülerzahlen auch in den nächsten Jahren stabil bleiben.

Die Schule werde nicht nur baulich aufgewertet, hält Henneberg fest. Auch im pädagogischen Bereich werde es Veränderungen geben. Mit dem Wechsel vom aktuellen Profil 1 in das gewünschte Profil 2 werde das Schulangebot besonders für die Kinder attraktiver, deren Eltern auf eine verlässliche Betreuung angewiesen sind.

Durch das Profil 2 gibt es nun an allen fünf Schultagen in der Woche freiwillige Zusatzangebote von 7.30 Uhr bis 16 oder 17 Uhr.

Plädoyer für Blockheizkraftwerk

Im Schulausschuss des Landkreises wurde im Zusammenhang mit dem Sanierungsgutachten ebenfalls über das zukünftige Heizsystem der Schule berichtet. Hier wird über ein Blockheizkraftwerk nachgedacht, welches auch die umliegenden Liegenschaften mit Nahwärme versorgen könnte. "Diesen Ansatz befürworten wir sehr" sagt Helmut Wißner, Stadtverordneter der Grünen.

Man eröffne damit auch den Bewohnern der Stadt die Möglichkeit, zu partizipieren. Nicht wenige Anwohner dürften in den nächsten Jahren vor der Entscheidung stehen, wie sie ihre alten Ölheizungen ersetzen wollen.

"Deshalb wünschen wir uns, dass unsere Stadtverwaltung aktiv, mit dem Landkreis als Partner, dieses Projekt ernsthaft verfolgt und vorantreibt", erklären die Grünen.

Hierzu gehöre eine umfassende Information der Bürger in Form einer öffentlichen Veranstaltung, das persönliche Ansprechen aller betroffenen Haushalte sowie eine fachlich fundierte Information der Mandatsträger in den Gremien der Stadt, erklärt Waldschmidt-Busse.

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