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Ein Leben mit der Zeitung

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Was haben Sie mit unserer Zeitung schon erlebt? Welche Erinnerungen verbinden Sie mit der »Gießener Allgemeinen«? Das haben wir Sie, liebe Leser, zu Beginn des Jahres anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Zeitung gefragt - und viele Antworten bekommen, teilweise mitsamt Bildern. Diese Seite in unserer Jubiläumsausgabe ist daher unseren Lesern gewidmet, ohne die es die Zeitung heute, mehr als 75 Jahre nach Gründung, nicht mehr geben würde.

Es ist eine Seite, mit der alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses »Danke« sagen wollen - für Ihre Treue, Ihre guten Wünsche, Lob, Kritik und Anregungen, Tag für Tag.

Manch einer würde behaupten, eine Lokalzeitung sei längst nicht mehr der Begleiter durch ein ganzes Leben. Die Fotos auf dieser Seite beweisen das Gegenteil - zumindest für unsere Leser.

Zu Beginn unseres Jubiläumsjahres haben wir gefragt, welche Erinnerungen Sie mit der Zeitung verbinden, welche Geschichten Sie im Zusammenhang mit der »Gießener Allgemeinen« zu erzählen haben, welche Fotos mit der Zeitung noch in Ihrem Familienalben schlummern oder was Sie mit der »GAZ« und ihren Schwesterausgaben schon erlebt haben. Diese Seite ist das Ergebnis dieses Aufrufs, sie ist eine Hommage an unsere treue Leserschaft, ohne die wir 75 Jahre nach Gründung nicht (mehr) existieren würden.

Neben vielen Glückwünschen und - angesichts der im vergangenen Winter noch hohen Coronavirus-Zahlen auch vielen Wünsche für die Gesundheit aller Mitarbeiter unseres Hauses - haben wir viele persönliche Geschichten und Wortmeldungen zu unserem 75-jährigen Bestehen von Ihnen bekommen. So schreibt etwa Leser Bodo Zierenberg aus Fernwald: »Eine Heimatzeitung ist etwas anderes als ein überregionales Blatt. Es ist eine besondere Art Zusammenleben.« Das hätten wir kaum besser formulieren können. Familie Köhler aus Feldatal hofft: »Unserseits soll die Tageszeitung noch lange erhalten bleiben, weil, wenn sie nicht erscheint, fehlt uns etwas.«

Das haben wir so oder so ähnlich von vielen Lesern gehört - und das freut uns ungemein. Denn ohne Sie, liebe Leser, die jeden Tag Zeit mit unserer Hände Arbeit verbringen, die sich über unsere Arbeit mal freuen, mal ärgern, die mal ein Lob via Facebook, per E-Mail oder auch als Brief schicken, eine Anregung loswerden oder auch Kritik äußern, würde unserem Beruf etwas Essenzielles fehlen.

Umso erfreuter waren wir über die Zuschriften, oft mit privaten Fotos, die zeigen, dass eine lokale Tageszeitung bei vielen auch heute noch einen festen Platz im Tagesablauf hat. Dass das in vielen Fällen altersunabhängig ist, zeigen Erzählungen, wie mit dem Zeitungslesen begonnen wurde - oft mit dem Sportteil oder - ebenfalls sehr beliebt - als Kind mit Comic-Streifen, die früher nicht selten noch ausgeschnitten und zusammengeklebt wurden.

Die Verbindung zur Zeitung haben wir auch gespürt, als wir unsere Jubiläumsserien in den vergangenen Monaten geschrieben haben. Hinter jedem der Menschen, die dort zu Wort gekommen sind und die teilweise durch unseren Aufruf erst auf uns zugekommen waren, stecken Geschichten, die unser aller Heimat auszeichnen - und das sind die, die wir als Lokalzeitung Tag für Tag erzählen wollen. Das galt für die vergangenen 75 Jahre, gilt für die Gegenwart und soll auch für die Zukunft gelten. In diesem Sinne: Auf die nächsten 75 Jahre!

Wir wollen mit dieser Jubiläumsausgabe aus tiefstem Herzen Danke sagen, dass wir diesen Job, den wir alle so sehr lieben, auch Ihretwegen, liebe Leser, weiterhin ausüben können und dürfen. PHK

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Zum täglichen Frühstück gehört die »Gießener Allgemeine Zeitung« bei Familie Maurer aus Lindenstruth »schon immer dazu«, schreibt uns Steffen Maurer aus dem Reiskirchener Ortsteil. Seine Tochter Sarah hatte das im Alter von etwa sechs Monaten offenbar bereits verinnerlicht - wie dieses Foto aus dem Jahr 2000 zeigt.
Früh übt sich: Bereits im Alter von neun Monaten war die Tochter unserer Leserin Marianne Reichhart aus dem Hungener Stadtteil Obbornhofen offensichtlich sehr interessiert an der täglichen Lektüre der Zeitung.
Warum Markus Wagner aus Grünberg, Jahrgang 1957, hier Ende der 1960er Jahre so intensiv die Zeitung auf dem Küchentisch studierte, kann ihm von seiner Familie keiner mehr sagen, aber »dokumentationswürdig erschien das meinem Vater wohl trotzdem schon damals«, schreibt er uns. Heute ist er »seit mehr als 20 Jahren Abonnent und wohl schon länger treuer Leser«. Dafür können wir nur Danke sagen!
Man weiß nicht mehr, was die damals 83-jährige Luise Wismar 1992 in ihrem Garten in der Crednerstraße in Gießen so zum Lachen gebracht hat, das Bild ist in jedem Fall ikonisch. Fast 30 Jahre später hat es uns Alina Wismar, ihre Urenkelin, geschickt. Sie schreibt über ihre Uroma, die alle nur Omi genannt haben: »Meine Uroma verbrachte ihre Freizeit gerne draußen und las dabei täglich die ›GAZ‹. Diese Tradition gab sie an ihren Sohn, ihren Enkel und ihre Urenkelin (mich) weiter. Für uns alle ist ein Start in den Tag ohne Zeitung nicht möglich.« Mehr Lob geht nicht!
Dr. Theo Kölzer aus Frankenbach beweist, auch junge Menschen lesen Zeitung: Abgebildet ist ein Fan von Sprinterin Lisa Mayer aus Oberkleen. Der damals knapp dreijährige Jonathan hatte sein Idol morgens im GAZ-Sportteil entdeckt.
»Unsere Tageszeitung hat sogar bei unserem damaligen Cockerspaniel Bony Interesse hervorgerufen. Der von Natur aus lebhafte Hund blieb für dieses Bild völlig entspannt am Tisch sitzen«, schreibt Leser Hartmut Winkler aus Allendorf (Lumda) zu seinem Bild.

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