Anita Schneider (l.), Patricia Ortmann und Dieter Mackenrodt (r.) ehren den Biebertaler Peter Seibert mit dem Landesehrenbrief. FOTO: PM
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Anita Schneider (l.), Patricia Ortmann und Dieter Mackenrodt (r.) ehren den Biebertaler Peter Seibert mit dem Landesehrenbrief. FOTO: PM

Ehrenamt trägt Jagdverein Hubertus

  • vonred Redaktion
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Gießen/Buseck(pm). Die Mitglieder des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung trafen sich dieser Tage im Kulturzentrum Großen-Buseck zur Jahreshauptversammlung.

Der erste Vorsitzende Dieter Mackenrodt zeichnete in diesem Rahmen für langjährige und treue Mitgliedschaften (25, 40, 50, 60 und 70 Jahre) im Jagdverein und im Deutschen Jagdverband eine große Anzahl von Vereinsmitgliedern mit Urkunden und Treue- nadeln aus.

Mackenrodt dankte bei dieser Gelegenheit allen Vereinsmitgliedern, die sich ehrenamtlich und in den Ausschüssen engagieren.

Ausgezeichnet wurden die Vereinsmitglieder Horst Bernert, Steffen Rinn, Peter Diehl, Michael Klee, Harald Lange, Hans-Hermann Ruwe, Dr. Heinrich Steinmetz, Ralf Weber und Jürgen John.

Im Anschluss überreichten Landrätin Anita Schneider und die Bürgermeisterin der Gemeinde Biebertal, Patricia Ortmann, den Landesehrenbrief an Peter Seibert. Der Berater der Oberen Jagdbehörde des Landes Hessen und HubertusMitglied wurde für seine Verdienste um die Gemeinschaft geehrt.

In seinem Jahresbericht gab Hubertus-Chef Mackenrodt einen Einblick in das Vereinsgeschehen und berichtete über ein arbeitsreiches Vereinsjahr mit etwa 200 Terminen bei Behörden, Vereinsveranstaltungen, Geburtstagen, Beerdigungen, Betreuungen von Senioren und Kooperationsgesprächen mit Werbepartnern des fast 1200 Mitglieder starken Vereins. Dazu kamen Besuche im Vorbereitungslehrgang der Jungjäger, im Ausbildungs- und Lehrrevier sowie der besucherreichen Hubertus-Messe im Kloster Arnsburg.

Mackenrodt ging auf die aktuellen jagdpolitischen Themen ein und informierte die Besucher zum Thema Jagdscheinverlängerung sowie den Bemühungen im hessischen Umweltministerium zum Thema Wiederbewaldung - möglichst ohne Reh- und Rotwild. Ebenso informierte der Vorsitzende über das Urteil des Hessischen Staatsgerichtshofs zur Aufhebung der Schonzeiten auf Jungwaschbär, Jungfuchs und Jungmarderhund.

Der Jagdverein Hubertus sowie der Landesjagdverband drängen weiterhin auf die Umsetzung des Urteils, dass kurzfristig noch die Schonzeiten für Jungfüchse und Jungmarderhunde geändert werden. Der Waschbär sei bekanntlich wieder bejagbar.

Mit der Aussetzung der Trichinenprobungsgebühren und der Befreiung von der Jagdsteuer sei man im Gegensatz zu anderen hessischen Kreisen im Landkreis Gießen gut aufgestellt, sagte Mackenrodt.

Er informierte über die Aktivitäten im Ausbildungs- und Lehrrevier sowie über die Mitgliederentwicklung der letzten 10 Jahre.

Gut aufgestellt

Den Kassenbericht trug der Erste Rechner Günter Weisel vor. Für die Kassenprüfung berichtete Jürgen John über eine ordentlich geführte Kasse. Die Mitgliederversammlung erteilte einstimmig Entlastung. Weisel stellte den Haushalt für das Jahr 2020 vor, die Versammlung stimmte auch darüber einstimmig ab.

Der Hubertus-Chef rief die Mitglieder auf, sich ehrenamtlich zu engagieren. Sie mögen sich weiterhin im Bereich des Offenlandes für den Erhalt der dort bedrohten Arten einsetzen und nicht nur einem gesetzlichen Auftrag, sondern auch einer inneren Überzeugung nachkommen, "die ihnen anvertraute Natur zu erhalten und zu fördern".

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